Oflags (Offizierslager)

Während des Zweiten Weltkriegs waren sowohl das Oberkommando der Wehrmacht als auch das Oberkommando des Heeres für Kriegsgefangenenfragen zuständig. Dabei unterstanden alle Kriegsgefangenenlager im Reichsgebiet dem OKW, während die Lager im Operationsgebiet dem Generalquartiermeister im Generalstab des Heeres unterstanden. Die Kriegsgefangenenlager der Luftwaffe unterstanden dem Oberkommando der Luftwaffe, die der Marine dem Oberkommando der Kriegsmarine. Für verschiedene Aufgaben gab es unterschiedliche Lagertypen:
Gefangen genommene Soldaten wurden entwaffnet und nach Soldaten und Unteroffizieren / Mannschaften getrennt. Anschließend wurden sie von der kämpfenden Truppe in kurz hinter der Front eingerichtete Kriegsgefangenen-Auffanglager (Auflag) oder Armee-Kriegsgefangenensammelstellen (AGSST) gebracht. Die Kriegsgefangenensammelstellen unterstanden dem Kommandanten des rückwärtigen Heeresgebietes (Korück), die Bewachung erfolgte durch die Feldgendarmerie  und Wachsoldaten des Heeres. Von den Sammelstellen kamen die Kriegsgefangenen dann in Durchgangslager (Dulag) im rückwärtigen Heeresgebiet, die im Verantwortungsbereich der jeweiligen Sicherungsdivision lagen. Nach dem Beginn des Rußlandfeldzuges erfüllten die Dulags, ihrem Charakter als zumeist rasch improvisierte „Unterkünfte“ bzw. vorübergehende „Verwahrungsstellen“ entsprechend, oft nicht einmal primitivste hygienische Voraussetzungen. Infolge der Überbelegungen durch die riesige Zahl an eingebrachten Gefangenen, vor allem aber aufgrund der deutscherseits zur Verfügung gestellten äußerst geringen Nahrungsmengen, wiesen die Dulags im ersten Jahr des Kriegs gegen Rußland eine erschreckend hohe Sterblichkeit unter den gefangen genommenen Soldaten der Roten Armee auf. Auf Anordnung Hermann Görings sollte die Verpflegung der „bolschewistischen Gefangenen“ keine Rücksicht auf völkerrechtliche Verträge nehmen; Essen erhalte nur, wer für Deutschland arbeite. Diese Situation besserte sich erst mit dem Übergang vom Bewegungs- zum Stellungskrieg, der zu einem weitgehenden Verschwinden der Unterschiede zwischen Dulags und Stalags führte. Die Dulags wurden nun ebenfalls zu ortsfesten Einrichtungen, die einen mehr oder minder großen Stamm an Kriegsgefangenen aufwiesen, der nun auch entsprechend bessere „Betreuung“ erfuhr.
Neben den Dulags gab es noch die Front-Stammlager (Frontstalag), in welchen gefangene Soldaten aller Dienstgrade registriert und nach kurzer Zeit ihrem Bestimmungsort zugeführt wurden. In den Durchgangslagern und Frontstalags ging die Zuständigkeit an den Kriegsgefangenen dann auf das OKH über, welches den Weitertransport in die Offiziers- und Mannschaftslager im Reichsgebiet organisierte. Dieses System hatte sich in den ersten Kriegsmonaten in Polen, Frankreich, Norwegen und dem Balkan bewährt. Mit Beginn des Rußlandfeldzuges mit seinen riesigen Raumgewinnen in den ersten Monaten kam dieses System an seine Grenzen und darüber hinaus. Zudem war der Krieg gegen Rußland von Beginn an als Vernichtungskrieg geplant, bei dem die Rechte der Kriegsgefangenen massiv beschnitten wurden. Auf dem Weg in die Durchgangslager und dann in die Stamm- oder Offizierslager wurden tausende Rotarmisten von den Begleitmannschaften erschossen. In vielen Lagern wurden die Ankömmlinge sich selbst überlassen, mussten unter freiem Himmel oder in selbstgegrabenen Erdhöhlen wohnen, erhielten zu wenig Nahrung und keine oder kaum ärztlich-medizinische Versorgung. Bis September 1941 waren die Tagesrationen noch relativ ausreichend, danach kürzten die Militärspitzen die Zuteilungen erheblich. Die Gründe dafür waren der unerwartet ausgebliebene Blitzsieg, der mangelnde Nachschub für das eigene Heer, das in den eroberten Gebieten zu wenig Lebensmittel vorfand, mangelnde Transportkapazitäten und eine speziell Ende 1941 einsetzende allgemeine Versorgungskrise, der bevorstehende Winter und Hitlers anfängliches Verbot, sowjetische Gefangene ins Reich zu transportieren. Hermann Göring wollte die Stimmung der deutschen Bevölkerung nicht durch das Ausbleiben von Getreidelieferungen gefährden und behauptete wahrheitswidrig am 16. September 1941, man sei bei der Verpflegung der bolschewistischen Gefangenen im Gegensatz zur Verpflegung anderer Gefangener „an keine internationalen Verpflichtungen gebunden“: „Ihre Verpflegung kann sich daher nur nach den Arbeitsleistungen für uns richten.“ Tatsächlich galt Artikel 82 des Genfer Abkommens von 1929, das Deutschland 1934 unterzeichnet hatte, auch für Feindstaaten, die dem Vertrag nicht beigetreten waren. Doch Anfang Oktober 1941 verfügte Generalquartiermeister Eduard Wagner: „Nichtarbeitende Kriegsgefangene in den Gefangenenlagern haben zu verhungern. Arbeitende Kriegsgefangene können im Einzelfalle auch aus Heeresbeständen ernährt werden.“ Damit erhielten gerade die schon geschwächten, arbeitsunfähigen Rotarmisten, deren Anteil in den Folgemonaten sprunghaft anstieg, nicht mehr genug tägliche Nahrung. Die Folgen zeigten sich vor allem in den Stammlagern: Von Oktober 1941 bis Mai 1942 starben wahrscheinlich bis zu zwei von 3,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen, mindestens 850.000 davon in der Obhut des Heeres vor Verlegung in das Hinterland.

Die einzelnen Kriegsgefangenenlager waren auf die Wehrkreise verteilt und unterstanden dem jeweiligen Kommandeur oder General des Kriegsgefangenenwesens im Wehrkreiskommando. Dieser unterstand dem Wehrkreisbefehlshaber und dieser wiederum dem Befehlshabers des Heimat- und Ersatzheeres. In den Offiziersstammlagern (Offlag) und den Mannschaftsstammlagern (Stalag) verblieben die Kriegsgefangenen bis zu ihrer endgültigen Entlassung. In den Wehrkreisen gab es zwei Arten von Lagerbezeichnungen: Im Normalfall waren die Lager mit der römischen Ziffer für den Wehrkreis und einem laufenden Buchstaben versehen. So war das Stalag Ia das erste im Wehrkreis I aufgestellte Mannschaftstammlager, das Oflag II C war das dritte im Wehrkreis II gebildete Offiziersstammlager. Außerdem gab des Lager mit arabischen Nummern (z.B. Stalag 56), die keinem festen geographischen Ort zugeordnet werden konnten und die oftmals außerhalb der Wehrkreise betrieben wurden.
Die Luftwaffe betrieb eigene Stammlager-Luft (Stalag Luft), die Kriegsmarine Marinekriegsgefangenen- und Marineinternierungslager (Marlag / Milag).
Um die Arbeitskraft der Kriegsgefangenen auszubeuten, wurden insgesamt 107 Kriegsgefangenen-Bau- und Arbeitsbataillone (Kgf. Bau u. Arb. Btl) aufgestellt. Diese Einheiten wurden kompanieweise, meist jedoch auf Kriegsgefangenen-Arbeitskommandos verteilt und in der kriegswichtigen Industrie, im Bergbau und in der Landwirtschaft eingesetzt. Außerdem gab es 24 Kriegsgefangenen-Arbeitsbataillone, 31 Kriegsgefangenen-Bau-Bataillone, 13 Bau-Pionier-Bataillone, fünf Hafenarbeiter-Abteilungen, sechs Glaser-Bataillone, acht Dachdecker-Bataillone, 34 Luftwaffen-Bau-Bataillone und 72 Kriegsgefangenen-Nachschub-Bataillone.
Als letzte Einrichtung durchlief der Kriegsgefangene, wenn es denn soweit kommen sollte, das Heimkehrerlager (Heilag). Die Verlegung in ein Heilag war jedoch nicht zwingend, viele Kriegsgefangene wurden auch direkt aus den Stalag nach Hause entlassen.

 

Offizierslager

Ort

Land

von

bis

Unterstellung Einheit

Oflag IIA

Prenzlau

Deutsches Reich

02/41

12/44

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis II Landesschützen-Bataillon 289

Oflag IIB

Arnswalde

Polen

28/10/39

1940

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis II

Oflag IIC

Woldenberg

Polen

06/40

01/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis II Landesschützen-Bataillon 255

Oflag IID

Großborn-Rederitz

Polen

06/40

?/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis II

Oflag IIE

Neubrandenburg

Deutsches Reich

10/40

03/44

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis II

 

 

 

 

 

Oflag IIIA

Luckenwelde

Deutsches Reich

09/39

01/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis III

Oflag IIIB

Tibor

Polen

06/40

02/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis III

Oflag IIIC

Lubben

Deutsches Reich

08/40

09-10/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis III

 

 

 

 

 

Oflag IVA

Hohenstein-Bad Schandau

Deutsches Reich

09/39

04/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IV

Oflag IVB

Königstein

Deutsches Reich

10/39

04/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IV

Oflag IVB/Z

Zeithain

Deutsches Reich

-

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IV

Oflag IVC

Colditz

Deutsches Reich

11/39

04/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IV

Oflag IVD

Elsterhorst

Deutsches Reich

06/40

02/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IV

Oflag IVE

Annaburg

Deutsches Reich

12/41

05/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IV

Oflag IVH

Zeithain

Deutsches Reich

-

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IV

 

 

 

 

 

Oflag VA

Weinsberg

Deutsches Reich

12/39

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis V

Oflag VB

Biberach

Deutsches Reich

28/08/40

11/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis V

Oflag VC

Wurzach

Deutsches Reich

09/40

05/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis V

Oflag VD

Offenburg

Deutsches Reich

09/40

04/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis V

Oflag VD (55)

Biberach

Deutsches Reich

04/42

12/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis V

Oflag VD

Wurzach

Deutsches Reich

12/42

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis V

 

 

 

 

 

Oflag VIA

Soest

Deutsches Reich

005/6/40

04/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI

Oflag VIB

Dössel

Deutsches Reich

09/40

04/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI

Oflag VIC

Fullen

Deutsches Reich

06/40

06/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI

Oflag VIC

Osnabrück

Deutsches Reich

06/41

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI

Oflag VID

Münster

Deutsches Reich

02/41

10/44

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI Landesschützen-Bataillon 472

Oflag VID

Soest

Deutsches Reich

10/44

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI

Oflag VIE

Neu-Dorsten

Deutsches Reich

09/40

21/10/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI

Oflag VIF

Wesuwe

Deutsches Reich

06/40

06/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI

Oflag VIG

Oberlangen

Deutsches Reich

06/40

06/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI

Oflag VIH

Aachen

Deutsches Reich

-

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VI

 

 

 

 

 

Oflag VIIA

Murnau

Deutsches Reich

09/39

04/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VII Landesschützen-Bataillon 518

Oflag VIIB

Eichstätt

Deutsches Reich

10/39

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VII

Oflag VIIC

Laufen

Deutsches Reich

12/39

28/01/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VII

Oflag VIIC/Z

Tittmoning

Deutsches Reich

10/41

02/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VII

Oflag VIID (57)

Tittmoning

Deutsches Reich

02/41

10/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VII

Oflag VIIE

Eichstätt

Deutsches Reich

05/41

04/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VII

 

 

 

 

 

Oflag VIIIA

Kreuzburg

Polen

12/39

05/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIB

Silberberg

Polen

12/39

12/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIC

Juliusburg / Oels

Polen

05/40

12/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIID

Tost

Polen

07/40

24/10/40

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIID

Tittmoning

Deutsches Reich

-

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIE

Johannisburg

Polen

07/40

07/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIE

Johannisbrunn 

Polen

28/07/40

01/07/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIF

Wahlstatt

Polen

07/40

07/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIF

Mährisch-Trübau

Tschechische Republik

07/42

06/44

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIF/Z

Wahlstatt

Polen

07/42

06/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIG

Weidenau

Tschechische Republik

08/40

09/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIH

Oberlangendorf

Tschechische Republik

08/40

08/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

Oflag VIIIH/Z

Eulenberg

Tschechische Republik

02/41

01/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII

 

 

 

 

 

Oflag IXA

Spangenberg

Deutsches Reich

10/39

?/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IX

Oflag IXA/Z

Rotenburg

Deutsches Reich

06/40

09/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IX

Oflag IXB

Weilburg

Deutsches Reich

11/39

12/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IX

Oflag IXC

Rotenburg

Deutsches Reich

11/39

06/40

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IX

Oflag IXC

Molsdorf

Deutsches Reich

06/40

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis IX

 

 

 

 

 

Oflag XA

Sandbostel

Deutsches Reich

?/39

17/04/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis X

Oflag XA/Z

Itzehoe

Deutsches Reich

09/39

05/40

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis X

Oflag XB

Nienburg

Deutsches Reich

?/40

04/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis X

Oflag XC

Lübeck

Deutsches Reich

06/40

05/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis X

Oflag XD

Hamburg (Fischbeck)

Deutsches Reich

05/41

05/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis X

 

 

 

 

 

Oflag XIA

Osterode

Deutsches Reich

27/08/39

09/09/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XI
Oflag XI A Wladimir-Wolynsk Russland 09/09/41 17/04/42 Landesschützen-Bataillon 365

Oflag XIB (79)

Braunschweig

Deutsches Reich

09/39

06/40

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XI

 

 

 

 

 

Oflag XIIA

Hadamar

Deutsches Reich

11/39

06/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XII

Oflag XIIB

Mainz

Deutsches Reich

09/41

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XII

Oflag XIIB

Hadamar

Deutsches Reich

-

?/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XII

 

 

 

 

 

Oflag XIIIA

Nürnberg-Langwasser

Deutsches Reich

08/40

29/10/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XIII

Oflag XIIIB

Nürnberg-Langwasser

Deutsches Reich

05/41

04/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XIII

Oflag XIIIB

Hammelburg

Deutsches Reich

04/43

04/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XIII

Oflag XIIIC

Nürnberg 

Deutsches Reich

-

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XIII

Oflag XIIID

Nürnberg-Langwasser

Deutsches Reich

09/41

04/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XIII

Oflag XIIIE

Hohenfels

Deutsches Reich

-

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XIII

 

 

 

 

 

Oflag XVIIA

Edelbach-Döllersheim

Deutsches Reich (Österreich)

06/40

?/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XVII

Oflag XVIID

Pupping

Deutsches Reich (Österreich)

-

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XVII

 

 

 

 

 

Oflag XVIIIA

Lienz

Deutsches Reich (Österreich)

10/39

?/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XVIII

Oflag XVIIIA

Wagna

Deutsches Reich (Österreich)

?/43

09/44

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XVIII

Oflag XVIIIB

Wolfsberg

Deutsches Reich (Österreich)

10/39

03/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XVIII

Oflag XVIIIC

Spittal

Deutsches Reich (Österreich)

10/39

03/41

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XVIII

 

 

 

 

 

Oflag XXA

Thorn

Polen

-

-

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XX

 

 

 

 

 

Oflag XXIA

Schokken

Polen

09/40

17/04/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XXI

Oflag XXIB

Schubin (Alt-Burgund)

Polen

12/40

09/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XXI

Oflag XXIB/Z

Hohensalza-Montwy

Polen

06/43

09/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XXI

Oflag XXIC

Schokken

Polen

06/42

03/43

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XXI

Oflag XXIC

Schildberg

Polen

03/43

01/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XXI

Oflag XXIC/Z

Grune

Polen

09/41

01/45

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XXI

 

 

 

 

 

Oflag 6

Tost

Polen

12/43

04/44

Oflag 6 WK VI

Oberlangen

Deutsches Reich

?/43

04/45

Oflag 6/Z WK VI

Wesuwe

Deutsches Reich

?/43

04/45

Oflag 8

Frauenberg

Deutsches Reich

06/43

08/43

Oflag 8

Wutzetz

Deutsches Reich

09/43

-

Oflag 8/Z

Damm II

Deutsches Reich

09/43

-

Oflag 10

Hohensalza-Montwy

Polen

30/11/43

-

Oflag 11A

Sandbostel

Deutsches Reich

10/44

10/44

Oflag 39

Rosenthal-Brux

Tschechische Republik

-

-

Oflag 52

Ebenrode

Russland

04/41

06/42

Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis I

Oflag 53

Heydekrug

Litauen

-

11/43

Oflag 53

Pogegen

Litauen

11/43

?/45

Oflag 54

Annaburg

Deutsches Reich

04/41

04/41

Oflag 55

Biberach / Offenburg / Biberach

Deutsches Reich

04/41

12/42

Oflag 56

Prostken

Polen

04/41

Sommer 43

Oflag 57

Ostrolenka

Polen

05/41

05/42

Oflag 58

Siedlce

Polen

08/04/41

28/10/41

Landesschützen-Bataillon 991

Oflag 60

Neustadt

Lettland

04/41

06/42

Oflag 60

Schirwindt

Russland

04/41

06/42

Oflag 62 (XIIID)

Nürnberg-Langwasser

Deutsches Reich

06/41

09/41

Oflag 63

Prokuls

Litauen

04/41

-

Oflag 64

Schubin (Alt-Burgund)

Polen

05/43

01/45

Oflag 64

Wahlstatt

Polen

03/44

05/44

Oflag 64/Z

Schokken

Polen

09/43

12/44

Oflag 65

Straßburg

Frankreich

05/42

10/44

Landesschützen-Bataillon z.b.V. 970

Oflag 65

Wurzach

Deutsches Reich

05/42

01/04/44

Oflag 65

Barkenbrügge

Polen

01/04/44

?/45

Oflag 65

Schaulen

Litauen

18/01/44

-

Wehrmachtsbefehlshaber Ostland

Oflag 66

Osnabrück-Eversheide

Deutsches Reich

01/45

01/45

Oflag 67

Neubrandenburg

Deutsches Reich

03/44

09/44

Oflag 67

Barkenbrügge

Polen

09/44

12/44

Oflag 68

Sudauen

Polen

05/41

06/42

Oflag 73

Beniaminow

Polen

02/44

04/45

Oflag 73

Nürnberg-Langwasser

Deutsches Reich

04/45

-

Oflag 73/Z

Praga

Polen

-

-

Oflag 76

Lwow (Lemberg)

Ukraine

02/44

-

Oflag 76/Z

Drogobytsch

Polen

02/44

-

Oflag 77

Deblin-Irena

Polen

13/01/44

-

Oflag 77/Z

Zajerzierce

Polen

01/44

-

Oflag 78

Großgmain

Deutsches Reich

30/04/41

06/05/41

Oflag 78

Eichstätt

Deutsches Reich

06/05/41

05/41

Oflag 78 (VIIE)

Hohenfels

Deutsches Reich

25/04/42

06/42

Oflag 78 (XIIID)

Nürnberg-Langwasser

Deutsches Reich

04/42

-

Oflag 79

Querum

Deutsches Reich

12/43

-

Oflag 79

Waggum

Deutsches Reich

-

-

Oflag 80

Prenzlau

Deutsches Reich

12/44

?/45

Oflag 83

Wietzendorf

Deutsches Reich

11/43

04/45

Oflag 83

Winniza

Ukraine

21/02/44

-

Wehrmachtsbefehlshaber Ukraine

Oflag 92

Sandbostel

Deutsches Reich

-

-

 

 

 

 

 

Oflag (XXIA)

Bobruisk

Russland

11/40

-

Landesschützen-Bataillon 750

Oflag (IIIC)

Hohenfels

Deutsches Reich

09-10/42

06/43

Oflag (XIIIA)

Kobierzyn

Polen

10/41

05/42

Oflag

Lötzen

Polen

-

-

Oflag

Neubrandenburg

Deutsches Reich

01/45

-

Oflag

Posen

-

05/43

?/45

Oflag

Stanislaw

-

05/43

?/45

Oflag

Troppau

-

05/42

-

Oflag

Ulustrau

-

-

-

Oflag

Wuhlheide

Deutsches Reich

?/42

-

 

Literatur und Quellen:

Gianfranco Mattiello; Wolfgang Vogt: Deutsche Kriegsgefangenen- und Internierungseinrichtungen 1939–1945. Handbuch und Katalog, Lagergeschichte und Lagerzensurstempel, Bd. 1 Stammlager (Stalag), Bd. 2 Oflag, BAB, Dulag. Mailand (Selbstverlag) 1986 u. 1987


Stefan Geck: Das deutsche Kriegsgefangenenwesen 1939–1945, Masterarbeit, Uni Münster, 1998


Bundesarchiv / Militärarchiv: RH 49/20: Liste von Kriegsgefangenenlagern (Stalag und Oflag) in Deutschland und den besetzten Gebieten


Bundesarchiv / Militärarchiv: RH 49/21: Verzeichnis der Kriegsgefangenenlager

 
Bundesarchiv / Militärarchiv: RH 49/20: Verzeichnis der ehemaligen deutschen Kriegsgefangenenlager in der US-Besatzungszone, nach Wehrkreisen aufgelistet mit Belegungsstärke sowie Aufstellungs- und Auflösungshinweisen