Kampfgeschwader 55 "Greif"

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1. Lebenslauf

Das Kampfgeschwader 55 wurde am 1. Mai 1939 mit Stab und II. Gruppe in Gießen, I. Gruppe in Langendiebach aufgestellt. Das Geschwader war mit He 111 P ausgestattet. Am 26. August 1939 wurde das Geschwader alarmiert und verlegte am 31. August 1939 auf die Fliegerhorste Wesendorf und Detelsdorf. Ab dem 3. September 1939 nahm das Geschwader dann am Polenfeldzug teil. Es verfügte an diesem Tag über 55 einsatzbereite Heinkel He 111 P (Soll: 73). Zu Beginn bekämpfte das Geschwader Bahnanlagen und Truppentransportzüge auf den Strecken Krakau - Przemysl und Krakau - Miechow - Kielce. Ab dem 7. September wurde der Geschwaderkampfraum nach Osten bis Lublin erweitert. Anschließend unterstützte das Geschwader das Heer während der Schlacht an der Bzura, bei Radom und während der Verfolgungskämpfe über den San und die Weichsel.

Stab I. Gruppe II. Gruppe
Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst
1. Mai 1939 Gießen 1. Mai 1939 Langendiebach 1. Mai 1939 Gießen
31. August 1939 Wesendorf 31. August 1939 Dedelstorf 31. August 1939 Wesendorf
2. September 1939 Märzdorf und Neudorf 3. September 1939 Rosenborn 2. September 1939 Märzdorf / Ohlau

 

Am 20. September 1939 begann die Rückverlegung des Geschwaders nach Gießen und Langendiebach. Am 1. Dezember 1939 wurde die III. Gruppe in Neudorf in Schlesien aufgestellt. Ab Januar 1940 flog das Geschwader Aufklärungs- und Propagandaeinsätze über Frankreich. Bei 21 Einsätzen wurden insgesamt 57 Flugstunden absolviert, wobei keine Verluste auftraten. Ab dem 10. Mai 1940 nahm das Geschwader dann am Westfeldzug teil. Am 10. Mai 1940 wurden die He 111 P der II. Gruppe mit jeweils 24 SC 50 beladen. Der erste Einsatz der Gruppe führte am 4.20 Uhr gegen einen Flugplatz bei Nancy. Am Tag darauf wurde ein Flugplatz bei Orleans bombardiert. Anschließend waren Eisenbahnlinien und Straßen im Wechsel mit weiteren Zielen bombardiert. Bis zum 12. Mai 1940 wurden durch das Geschwader Angriffe gegen die französischen Fliegerhorste im Raum Nancy - Toul - Epinal sowie gegen rückwärtige Luftstützpunkte bei Avord, Orleans und Vesoul geflogen  Am 13. Mai flogen 9 Maschinen der II. Gruppe einen Angriff auf den Bahnhof Rethel. Beim Anflug auf den Platz gerieten die Maschinen in schweres Flakfeuer. Dabei wurde Major Lachemair, der Gruppenkommandeur, verwundet. Eine Maschine wurde durch französische Jäger bei Arlon abgeschossen. Am 12. und 13. Mai folgten Einsätze zur Abschirmung des Heeres gegen die Maas und des Überganges über die Maas bei Sedan-Charleville. Vom 14. bis 17. Mai 1940 flog das Geschwader Einsätze zur Verhinderung von Truppenverschiebungen von der Maginotlinie an die Aisne. Vom 18. bis 26. Mai 1940 schirmte das Geschwader den Angriff des Heeres auf Laon und gegen die Kanalküste ab und griff am 27. und 28. Mai die britischen Evakuierungsschiffe bei Dünkirchen an. Am 1. und 2. Juni folgten Angriffe gegen französische Truppenbewegungen aus Südfrankreich und vom 2. bis 6. Juni 1940 Angriffe gegen rückwärtige Hauptstützpunkte der feindlichen Bodenorganisation. Vom 6. bis 8. Juni unterstützte das Geschwader dann den Angriff des Heeres auf und über die Aisne zwischen Soissons und Compiègne und am 9. und 10. Juni über die Aisne zwischen Soissons und Sedan. Am 10. und 13. Juni griff das Geschwader den Eisenbahnknotenpunkt Lérouville bei Commercy an. Am 11. Juni wurde der über die Maas zurückweichende Feind angegriffen und am 14. und 15. Juni der deutsche Durchbruch durch die Maginotlinie südwestlich von Saarbrücken unterstützt. Vom 15. bis 18. Juni 1940 unterstützte das Geschwader den deutschen Vormarsch auf die Schweizer Grenze und das Rhonetal. Bis zum 24. Juni 1940 wurden dann noch Angriffe auf den Schiffsverkehr in der Biskaya geflogen. Insgesamt hatte das Geschwader während des Frankreichfeldzuges 228 Einsätze mit 2.186 Maschinen geflogen und dabei 3.099 Tonnen Bomben geworfen. Dabei hatte das Geschwader 34 Maschinen verloren sowie 39 Tote, 9 Vermißte und 93 Verwundete zu beklagen.

Stab I. Gruppe II. Gruppe III. Gruppe
Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst
9. Oktober 1939 Ingolstadt 21. September Langendiebach 22. September 1939 Gießen    
17. Januar 1940 Schwäbisch Hall 9. Oktober 1939 Ingolstadt 10. November 1939 Ingolstadt 1. Dezember 1939 Neudorf / Oppeln
9. Februar 1940 Leipheim 13. Februar 1940 Neuburg 13. Januar 1940 Schwäbisch Hall 10. März 1940 Gablingen
2. Juni 1940 Schwäbisch Hall 2. März 1940 Fürstenfeldbruck 3. Februar 1940 Leipheim 10. Mai 1940 Ehingen
    23. April 1940 Neuburg und Lichtenau 11. Mai 1940 Schwaighofen 24. Mai 1940 Eutingen
    10. Mai 1940 Baltringen 1. Juni 1940 Oedheim    
    15. Mai 1940 Malmsheim        

Nach Beendigung des Westfeldzuges nahm das Geschwader an der Luftschlacht gegen England teil. Außerdem folgte am 11. Juli 1940 in Lagerlechfeld bei Augsburg die Aufstellung die Aufstellung einer Ergänzungsstaffel für das Geschwader. Nachdem es im Juli 1940 zu einzelnen Störangriffen gekommen war, folgten ab dem 11. Juli 1940 Angriffe gegen Häfen, Flugplätze und Rüstungsanlagen. Ab dem 31. August wurden Nachtangriffe auf die britischen Westhäfen Liverpool, Bristol, Avonmouth und Portishaed geflogen. Ab dem 7. September 1940 nahm das Geschwader an den Nachtangriffen auf London und ab dem 14. November auf Industriezentren in Mittelengland teil. So wurde am 28. November 1940 Liverpool angegriffen, am 29. November London, am 30. November und am 1. Dezember Southampton, am 2. Dezember Bristol und am 3. Dezember Birmingham und der Flugplatz Oxford. Ab dem 28. Dezember 1943 folgten Angriffe auf Städte in Südengland und ab März 1941 Angriffe auf Häfen und Industrieanlagen in Süd-, Mittel- und Nordengland. Am 1. März 1941 wurde eine 11. Staffel aufgestellt, der Stab für die IV. (Ergänzungs-) Gruppe und eine 12. Staffel folgten am 1. April 1941, so daß das Geschwader ab diesem Tag über vier Gruppen verfügte. 

Stab I. Gruppe II. Gruppe III. Gruppe IV. Gruppe
Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst
21. Juni 1940 Villacoublay 23. Juni 1940 Villacoublay 23. Juni 1940 Villacoublay 23. Juni 1940 Villacoublay 11. Juli 1940 Lagerlechfeld
    1. August 1940 Dreux 25. Juli 1940 Chartres        
    14. April 1941 Melun / Villaroche            

Am 31. Mai 1941 erhielt das Geschwader den Befehl, nach Labunie in Schlesien zu verlegen.  Hier wurde es für den Angriff auf Rußland bereitgestellt. Am 21. Juni hatte es eine Stärke von 104 Junkers Ju 88 A-Maschinen, von denen 88 einsatzbereit waren. Ab dem 22. Juni 1941 nahm das Geschwader am Rußlandfeldzug teil und unterstützte den deutschen Vormarsch in die Ukraine und bekämpfte Ziele bei Tarnopol, Panzerbereitstellungen bei Toporow und Nachschubkolonnen entlang der STraße Shitomir - Kiew. Auf Grund der deutschen Erfolge mußte das Geschwader bereits im Juli 1941 nach Osten verlegen. Es folgten Angriffe auf Moskau und im Raum Charkow und Krementschug. Im Oktober 1941 folgten Angriffe auf der Krim zur Unterstützung der Eroberung der Halbinsel. Im November 1941 wurde das Geschwader zur Auffrischung nach Frankreich verlegt.

Stab I. Gruppe II. Gruppe III. Gruppe IV. Gruppe
Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst
17. Juni 1941 Labunie 12. Juni 1941 Labunie 18. Juni 1941 Labunie 18. Juni 1941 Klemensow 8. März 1941 Landsberg
16. Juli 1941 Mlynow 16. Juli 1941 Mlynow 17. Juli 1941 Mlynow 16. Juli 1941 Lyck 21. März 1941 Dijon
24. Juli 1941 Shitomir 20. Juli 1941 Bojary 20. Juli 1941 Bojary 22. Juli 1941 Shitomir    
28. August 1941 Kirowograd 25. Juli 1941 Shitomir 17. August 1941 Shitomir 4. August 1941 Wien-Aspern    
18. November 1941 Evreux 27. August 1941 Kirowograd 1. September 1941 Kirowograd 1. Oktober 1941 Kirowograd    
    1. Oktober 1941 Wien-Aspern und Melun-Villaroche 18. November 1941 St. André 18. November 1941 Nantes    

Nach der Auffrischung des Geschwaders kehrte dieses im April 1941 an die Ostfront zurück. Hier wurde es zur Eroberung der Halbinsel Krim eingesetzt. Mitte Mai 1942 wurde es nach Dnjepropetrowsk verlegt, um gegen die bei Isjum durchgebrochenen russischen Truppen eingesetzt zu werden und um die deutschen Truppen bei Krasnogard zu entlasten. Um den 10. Juli 1942 verlegte das Geschwader nach Kramatorskaja und flog von hier aus zuerst Störangriffe gegen die Schifffahrt auf der Wolga. Ab dem 13. Juli beteiligte sich das Geschwader an den Angriffen des Heeres gegen Rostow, anschließend wurden Angriffe zur Unterstützung des deutschen Vormarsches in Richtung Stalingrad und den Kaukasus geflogen. Nach der Einkesselung der 6. Armee in Stalingrad war das Geschwader an der Luftversorgung der Armee beteiligt.

Stab I. Gruppe II. Gruppe III. Gruppe IV. Gruppe
Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst
24. April 1942 Konotop und Kirowograd 1. Januar 1942 Kirowograd 24. April 1942 Dnjepropetrowsk und Charkow 29. April 1942 Konotop und Sarabus 1. Januar 1942 Dijon
6. Mai 1942 Sarabus und Dnjepropetrowsk 27. Februar 1942 Konotop 14. Juli1942 Karmatorskaja 14. Mai 1942 Dnjepropetrowsk und Charkow    
14. Juli 1942 Kramatorskaja und Samorsk 26. April 1942 Kirowograd und Sarabus 3. August 1942 Samorsk / Krim 14. Juli 1942 Kramatorskaja    
23. August 1942 Morosowskaja und Saki 15. Mai 1942 Stalino und Charkow 25. August 1942 Morosowskaja 5. August 1942 Samorsk / Krim    
    8. Juli 1942 Barwenkowo und Kuteinikowo     25. August 1942 Morosowskaja    
    27. August 1942 Morosowskaja            
    14. September 1942 Saki            
    5. November 1942 Morosowskaja und Nowotscherkask            

Auch zu Beginn des Jahres 1943 war das Geschwader zu Versorgungseinsätzen in Stalingrad eingesetzt. Bis zum 3. Februar 1943 wurden mit 2.566 Flügen insgesamt 2.407 Tonnen Material in den Kessel geflogen und 9.208 Verwundete ausgeflogen. Das Geschwader verlor dabei 59 Maschinen. Nach dem Stalingradeinsatz wurde das Geschwader zur Auffrischung nach Saki verlegt, die III. Gruppe kam nach Stalino. Anschließend flog das Geschwader Einsätze gegen russische Truppen bei Rostow. Die I. Gruppe wurde im Sommer 1943 zur III./Lehrgeschwader 1 und aus der Kampfgruppe z.b.V. 5 neu errichtet. Eine 14. (Eisenbahn-) Staffel wurde am 1. Juni 1943 aufgestellt. Als Stamm dienten Besatzungen der 9. Staffel, die bisher für die Eisenbahnjagd eingesetzt worden war.  Im Sommer 1943 wurden Einsätze im Raum Kursk und Orel geflogen. Im Dezember 1943 wurde das Geschwader aus dem Einsatz gezogen und zur Auffrischung nach Deblin in Polen verlegt.

Stab I. Gruppe II. Gruppe III. Gruppe IV. Gruppe
Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst
2. Januar 1943 Nowotscherkask bis 30. April 1943 Morosowskaja und Nowotscherkask 2. Januar 1943 Nowotscherkask 3. Februar 1943 Stalino 1. Januar 1943 Dijon
1. Februar 1943 Saki 1. Mai 1943 (neue I. Gruppe) Stalino 3. Februar 1943 Saki 23. Februar 1943 Kirowograd    
1. Mai 1943 Stalino 20. Mai 1943 Wiesbaden 7. Mai 1943 Stalino 5. April 1943 Samorsk    
3. Juni 1943 Charkow / Rogan 28. Juli 1943 Landsberg / Lech 3. Juni 1943 Seschtschinskaja 6. Mai 1943 Stalino und Charkow    
3. August 1943 Dnjepropetrowsk 26. August 1943 Dnjepropetrowsk und Saporoshje 21. Juni 1943 Charkow und Stalino 4. August 1943 Dnjepropetrowsk    
12. September 1943 Kirowograd 12. September 1943 Kirowograd 6. August 1943 Dnjepropetrowsk 25. August 1943 Saporoshje    
20. Oktober 1943 Rotmistrowka 20. Oktober 1943 Nikolajew und Beresowka 15. September 1943 Kirowograd 12. September 1943 Kirowograd    
27. Oktober 1943 Golta / Perwomaisk 30. Oktober 1943 Golta und Sarabus 22. Oktober 1943 Rotmistrowka 22. Oktober 1943 Rotmistrowka    
4. Dezember 1943 Deblin - Irena 8. Dezember 1943 Terespol 28. November 1943 Golta / Perwomaisk 28. Oktober 1943 Sarabus und Golta    
    27. Dezember 1943 Ulez 4. Dezember 1943 Deblin - Irena 9. Dezember 1943 Terespol    
            28. Dezember 1943 Deblin - Irena    

Am 21. März 1944 war die Auffrischungszeit für das Geschwader beendet. Ab dem 31. März 1944 wurde das Geschwader zur Versorgung der "Festung Kowel" eingesetzt. Bis zum 7. April 1944 wurden vom Geschwader mit 221 Einsatzflügen 274,65 Tonnen  Nachschubgüter in die Festung geflogen. Anschließend flog das Geschwader wieder Einsätze gegen russische Truppen und Einrichtungen. Vom 11. bis 16. Mai 1944 verlegten die I. und II. Gruppe kurzfristig in den Südabschnitt der Ostfront zur Unterstützung der Absetzbewegungen des Heeres auf der Krim. Am 22. Juni 1944 nahm das Geschwader am Einsatz gegen amerikanische Flugzeuge in Poltawa teil. Nach diesem Einsatz blieben nur noch wenige Nachteinsätze, die den Rückzug des deutschen Heeres im Osten decken sollten. Diese führten das Geschwader über Welikije-Luki, Lukow, Baranow im Weichselbogen, Tarnow und Warschau. Das Geschwader mußte sich auf die Plätze Tonndorf, Schroda und Hohensalza zurückziehen. Am 12. August 1944 flog das Geschwader - ausgenommen die 14. (Eis) / KG 55 - den letzten Einsatz im Osten gegen die Weichselbrücken bei Warschau und den Brückenkopf bei Baranow. Nach der alliierten Landung in der Normandie und der Einschließungen mehrerer "Festungen" an der Atlantikküste wurden die II. und III. Gruppe nach Westen verlegt, um die eingeschlossenen Atlantikfestungen aus der Luft zu versorgen.  Am 13. November 1944 wurde das Geschwader auf Jagd umgerüstet und nun als Kampfgeschwader (J) 55 benannt. Eigentlich war die Ausstattung mit der neuen Me 262 geplant, das Geschwader erhielt die Fw 190 A und die Me 109 G. Die 14. Staffel blieb weiterhin mit der He 111 ausgestattet und wurde zu weiteren Versorgungseinsätzen im Osten eingesetzt. Das freiwerdende Personal wurde zu Erdkampfverbänden versetzt. Die IV. Gruppe wurde am 21. November 1944 zur Ergänzungsgruppe (J) des IX. Fliegerkorps. Zu einem Einsatz des Geschwaders in der Tagjagd kam es aus Mangel an Maschinen und Treibstoff nicht mehr. Am 9. April 1945 wurde das Geschwader aufgelöst. Die Offiziere und Mannschaften wurden nach Graz zur Aufstellung der 10. und 11. Fallschirmjäger-Division in Marsch gesetzt.

Stab I. Gruppe II. Gruppe III. Gruppe IV. Gruppe
Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst Datum Fliegerhorst
11. Mai 1944 Focsani 11. Mai 1944 Focsani 11. Mai 1944 Focsani 25. Mai 1944 Podlodowka 19. Februar 1944 Neuhausen
16. Mai 1944 Deblin-Irena 16. Mai 1944 Ulez 16. Mai 1944 Deblin-Irena 21. Juli 1944 Glinnik 1. August 1944 Szolnok
    27. Juli 1944 Tonndorf 26. Juli 1944 Hohensalza und Tonndorf 25. Juli 1944 Schroda 1. September 1944 Pilsen
            19. August 1944 Zellhausen    
Umschulung der Gruppen ab dem 19. September 1944 in Rosenborn und Friedland, dann Neuaufstellung als Kampfgeschwader (J) 55
10. Oktober 1944 Landau 10. Oktober 1944 Landau 10. Oktober 1944 Plattling 10. Oktober 1944 Ganacker    

 

2. Kommandeure:

Geschwaderkommodore:

1. Mai 1939 Generalmajor Wilhelm Süßmann

7. März 1940 Oberst Alois Stoeckl

15. August 1940 Oberstleutnant Hans Korte

1. Februar 1941 Oberstleutnant Benno Kosch

27. August 1942 Oberstleutnant Dr. Ernst Kühl

8. August 1943 Oberstleutnant Wilhelm Antrup

22. November 1944 Major Richard Brunner

 

I. Gruppe

Gruppenkommandeure:

1. Mai 1939 Oberst Joseph Brunner

3. Juli 1939 Major Max Heyna

11. Januar 1940 Major Walter Marienfeld

25. Juni 1940 Major Joachim Roeber

14. Februar 1941 Hauptmann Otto Bodemeyer

10. April 1941 Major Rudolf Kiel

6. Januar 1943 Hauptmann Hans-Günther Nedden

2. Mai 1943 Major Walter Traub

21. Oktober 1943 Major Richard Brunner

8. September 1944 Major Joseph Schirmböck

 

II. Gruppe

Gruppenkommandeure:

1. Mai 1939 Oberleutnant Otto von Lachemair

28. Juli 1940 Major Friedrich Kless

28. Oktober 1940 Major Hans-Joachim Gabriel

31. März 1941 Major Dr. Ernst Kühl

27. August 1942 Major Hans-Joachim Gabriel

27. November 1942 Major Heinz Mylius

30. Dezember 1944 Major Johannes Hermann

 

III. Gruppe

Gruppenkommandeure:

2. Dezember 1939 Major Hans Schemmell

10. Mai 1940 Oberleutnant v. Knauer (i.V.)

1. Oktober 1940 Hauptmann Heinrich Wittmer

2. September 1941 Oberleutnant Hermann Freiherr von dem Bongart

8. September 1942 Oberleutnant Wolfgang Queisner

6. Mai 1943 Major Wilhelm Antrup

8. August 1943 Major Alfred Bollmann

1. Dezember 1944 Major Gerhard Schrödter

 

IV. Gruppe

Gruppenkommandeure:

2. August 1940 Oberleutnant Joseph Schirmböck

1. Januar 1941 Hauptmann Rudolf Kiel

10. April 1941 Oberleutnant Hermann Freiherr von dem Bongart

2. September 1941 Major Herbert Fruchtmann

3. Februar 1942 Oberleutnant Hans-Carl von Linsingen

1. April 1943 Major Richard Brunner

15. April 1943 Major Joseph Schirmböck

1. August 1944 Hauptmann Grassemann

1. Dezember 1944 Hauptmann Egon Schmidt

 

3. Literatur und Quellen:

Wolfgang Dierich, Kampfgeschwader 55 "Greif", Eine Chronik aus Dokumenten und Berichten 1937 - 1945, Motorbuch Verlag