Infanterie-Regiment 747

 

Das Infanterie-Regiment 747 wurde am 2. Mai 1941 als Regiment der 15. Welle als bodenständiges Regiment durch den Wehrkreis VII aufgestellt. Das Regiment unterstand der 707. Infanterie-Division. [1] Zunächst wurde das Regiment zu Sicherungsaufgaben in Weißruthenien im Raum Minsk im Rahmen der 707. Infanteriedivision unter dem Wehrmachtsbefehlshaber Ostland und ab März 1942 im rückwärtigen Gebiet der Heeresgruppe Mitte eingesetzt. Im Frühsommer 1942 war das Regiment zeitweise der 339. Infanterie-Division unterstellt. Im Sommer 1943 stand das Regiment im rückwärtigen Armeegebiet, während sich der Rest der 707. Infanteriedivision im Fronteinsatz befand. Umbildung zu einer Fronteinheit im Herbst 1943. [2] Am 15. Oktober 1942 wurde das Regiment in Grenadier-Regiment 747 umbenannt. [1]

Kommandeure:
Oberst Carl Ferdinand Wilhelm Freiherr von Adrian - Werburg

Quellen:
[1] Tessin
[2] Peter Lieb: "Täter aus Überzeugung? Oberst Carl von Andrian und die Judenmorde der 707. Infanteriedivision 1941/42, in: Hartmann/Hürter/Lieb/Pohl, Der deutsche Krieg im Osten 1941 – 1944, München 2009, S. 271 - 306

Literatur:
Hannes Heer: Gustav Freiherr von Mauchenheim, genannt Bechtolsheim - ein Wehrmachtsgeneral als Organisator des Holocaust in: Mallmann/Paul "Karrieren der Gewalt - Nationalsozialistische Täterbiographien", Darmstadt 2004, S. 33-46.