3. (Preuß.) Infanterie-Regiment
Infanterie-Regiment Deutsch Eylau
Infanterie-Regiment 3

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden als Teile vom Infanterie-Regiment 3 in der Feldpostübersicht eingetragen. Anfang 1940 wurden die einzelnen Kompanien gestrichen und ab Mitte 1940 direkt beim jeweiligen Stab eingetragen. 1941 wurde die Kolonne zur 7. leichte Fahrkolonne der Infanterie-Divisions-Kolonne 21 umbenannt. Am 18. November 1943 wurde das III. Bataillon gestrichen. Die restlichen Einheiten wurden am 3. Februar 1944 zum Grenadier-Regiment 3 umbenannt.

Einheit Feldpostnummer Nummer ab Mitte 1940
Regimentsstab 19773 19773
Stab I. Bataillon 05055 05055 A
1. Kompanie 10553 05055 B
2. Kompanie 04726 05055 C
3. Kompanie 20121 05055 D
4. Kompanie 25053 05055 E
Stab II. Bataillon 12736 12736 A
5. Kompanie 05271 12736 B
6. Kompanie 06339 12736 C
7. Kompanie 09984 12736 D
8. Kompanie 16772 12736 E
Stab III. Bataillon 20811 20811 A gestr. Nov/43
9. Kompanie 00863 20811 B gestr. Nov/43
10. Kompanie 06010 20811 C gestr. Nov/43
11. Kompanie 13015 20811 D gestr. Nov/43
12. Kompanie 14554 20811 E gestr. Nov/43
13. Kompanie 15218 15218
14. Kompanie 24488 24488
Kolonne 18968 18968 bis 1941

Mit freundlicher Genehmigung von: Kannapin, Norbert: Die deutsche Feldpostübersicht (3 Bd.), vollständiges Verzeichnis der Feldpostnummern, Biblio-Verlag (1980), ISBN-10: 3764811838

Das 3. (Preußisches) Infanterie-Regiment wurde bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr gebildet. Dabei wurde das Regiment hauptsächlich aus den Reichswehr-Infanterie-Regimentern 10, 11, 12, 16 und 40 gebildet. Garnisonsstadt des Regimentsstabes war Deutsch Eylau, im Wehrkreis I. In der gleichen Stadt waren auch das II. Bataillon stationiert. Der Stab vom I. Bataillon war dagegen mit der 2. und 4. Kompanie in Marienwerder, ebenfalls Wehrkreis I, stationiert. Die 1. und die 3. Kompanie waren wie das Ausbildungs-Bataillon und die 13. (Minenwerfer) Kompanie in Marienburg, ebenfalls Wehrkreis I, stationiert. Das III. Bataillon wurde dagegen in Osterode, ebenfalls Wehrkreis I, beheimatet. Das Regiment wurde mit der Aufstellung der 1. Division der Reichswehr unterstellt. Taktisch unterstand das Regiment dem Infanterieführer I. Noch Anfang der 20iger-Jahre wurde dann die 13. (Minenwerfer) Kompanie ebenfalls in Deutsch Eylau stationiert.
Die Traditionsträgerschaft im Regiment war dann bis zur Erweiterung der Reichswehr wie folgt verteilt:
I. Bataillon: 5. Niederschlesisches Infanterie-Regiment Nr. 154
II. Bataillon: 3. Niederschlesisches Infanterie-Regiment Nr. 50
9. Kompanie: 1. Posensches Infanterie-Regiment "von Grolmann" Nr. 18
10. Kompanie: 1. Masurisches Infanterie-Regiment Nr. 146
11. Kompanie: 4. Posensches Infanterie-Regiment "Freiherr Hiller von Gaertringen" Nr. 59
12. Kompanie: 4. Posensches Infanterie-Regiment "Freiherr Hiller von Gaertringen" Nr. 59
13. Kompanie: 1. Posensches Infanterie-Regiment "von Grolmann" Nr. 18
14. Kompanie: 3. Schlesisches Infanterie-Regiment Nr. 156
15. Kompanie: 3. Schlesisches Infanterie-Regiment Nr. 156
16. Kompanie: 2. Oberrheinisches Infanterie-Regiment Nr. 99
1928 wurde dann das I. Bataillon in Marienburg zusammengeführt. Das Ausbildungs-Bataillon wurde dafür jetzt in Marienwerder stationiert. Im Zuge der Erweiterung der Reichswehr wurde das Regiment 1934 zum Infanterie-Regiment Deutsch-Eylau umbenannt. Gleichzeitig bildete das Regiment auch das Infanterie-Regiment Marienburg. Dabei wurde das bisherige I. Bataillon und das bisherige Ausbildungs-Bataillon vom Regiment zum I. und II. Bataillon vom Infanterie-Regiment Marienburg umbenannt. Gleichzeitig bildete das Regiment aus sich selbst heraus ein neues I. Bataillon in Mohrungen, ebenfalls Wehrkreis I, und ein neues Ausbildungs-Bataillon in Preußisch Eylau, ebenfalls Wehrkreis I. Das Regiment unterstand jetzt dem Kommandant von Elbing. Bei der Enttarnung der Verbände am 15. Oktober 1935 wurde das Regiment zum Infanterie-Regiment 3 umbenannt und jetzt der 21.Infanterie-Division unterstellt. Das Ausbildungs-Bataillon wurde gleichzeitig zum II. Bataillon vom Infanterie-Regiment 24 umbenannt und auch nicht wieder errichtet. Das Regiment war jetzt bis zur Mobilmachung auf folgende Standorte verteilt:
Stab, II. Bataillon und 13. (MW) Kompanie in Deutsch-Eylau
I. Bataillon in Mohrungen
III. Bataillon in Osterode
In den 30iger Jahren wurde General der Infanterie a.D. Reinicke die Berechtigung erteilt, die Uniform des Regiments mit den Generalabzeichen zu tragen. Im Oktober 1936 wurde die 10. Kompanie zur Aufstellung der 36. Infanterie-Division abgegeben und danach beim Regiment neu gebildet. Ebenfalls im Oktober 1936 wurden dem Regiment zwei Ergänzungs-Bataillone in Deutsch Eylau und Osterode unterstellt. Ab 1938 unterstand dem Bataillon nur noch das Ergänzungs-Bataillon in Deutsch Eylau.

Am 20. August 1939 verließ das Regiment seine Standorte und marschierte der polnischen Grenze entgegen. Das Ergänzungs-Bataillon blieb in der Kaserne. Das Regiment bezog Unterkünfte westlich von Freystadt. Es wurde am 25. August 1939 alarmiert und rückte an die polnische Grenze vor. Noch während der Nacht zum 26. August 1939 wurde das Regiment angehalten und rückte wieder in die Unterkünfte ab. In der Nacht zum 1. September 1939 wurde das Regiment wieder an die Grenze herangeführt. Erstes Angriffsziel war der Fluß Ossa und dann die Stadt Graudenz. Nachdem die Ossa überschritten worden war, blieb der Angriff des Regiments im heftigen gegnerischen Feuer liegen. Die kampfunerprobten Soldaten des Regiments kamen nicht weiter. In der  Nacht zum 2. September 1939 wurde das Regiment aus den Stellungen an der Ossa gezogen und hinter das Infanterie-Regiment 24 verlegt. Bis zum nächsten Tag war der Angriff aber nur wenig weitergekommen. Erst am 3. September 1939 gewann der Angriff an Boden. Bis 16.30 Uhr wurde die Weichsel südlich von Graudenz erreicht. Am 4. September 1939 drehte die Division zusammen mit dem Regiment nach Süden ab und erreichte Debenz. Bis zum 7. September 1939 wurde per Bahn Johannisburg erreicht. Am 8. September 1939 wurde die Narew erreicht und am 9. September 1939 begann der Angriff auf die Festung Lomza und die Narew. Unter schwerem Feindfeuer gelang es kleinen Teilen des Regiments, das andere Ufer zu erreichen, wo sie festgenagelt wurden. Erst am nächsten Morgen gewann der Angriff unter verstärktem Artillerie-Einsatz langsam an Boden. Am Nachmittag konnte eine 8-t-Brücke über die Narew geschlagen werden und das Regiment konnte übersetzen. Durch diesen Durchbruch wurde der Gegner zum Rückzug gezwungen und räumte die Festung Lomza.  Daher trat die 21. Infanterie-Division am 11. September 1939 zum Weitermarsch nach Süden an. Das Regiment wurde an den Czerwony-Bor geworfen und stellte den hier angetroffenen Feind. Es gelang dem Regiment, eine große Anzahl Gefangener einzubringen. Nach der Vernichtung der hier stehenden polnischen Streitkräfte marschierte das Regiment nach Zambrow und am 14. September 1939 zu den Narew-Übergängen bei Suraz und Bokiny. Bei Surza wurde der Fluß dann überschritten. Am 16. September 1939 wurde der Flugplatz von Bialystok  genommen, am 17. September 1939 Grodek. Am 19. September 1939 wurde das Regiment nach Wasilkow verlegt, Am 21. September 1939 wurde das Regiment nach Westen hinter die neue Demarkationslinie in Marsch gesetzt und am 25. September 1939 wurde die Reichsgrenze zwischen Pisa und Rosensee erreicht. Am 26. September wurde das Regiment dann verladen und nach Westen in den Raum Elbing transportiert. Das Regiment hatte in Polen 39 Tote, 112 Verwundete und 4 Vermisste zu verzeichnen.

Das I. und III. Bataillon verlegten in ihre Heimatstandorte, der Regimentsstab und das II. Bataillon blieben im Raum Elbing. Bis zum 15. Oktober 1939 wurde das Regiment wieder vereinigt und per Bahn über den Rhein in den Raum Ahrtal transportiert. Kurz nach der Verlegung brach beim Regiment eine Typhus-Epedemie aus, die mehrere Todesopfer forderte. Am 3. November 1939 marschierte das Regiment in Richtung der luxemburgischen Grenze und bezog im Raum Prüm-Hillesheim sein Winterquartier. Nach dem Winter marschierte das Regiment Anfang März 1940 in den Raum Mayen-Ettringen.

Am 10. Mai 1940 stand das Regiment im Raum Andernach weit von der Grenze entfernt. Über Mayen wurde am 12. Mai Gerolstein und am 13. Mai 1940 Prüm erreicht. Am gleichen Tag wurde bei Dasburg die luxemburgische Grenze überschritten und am 14. Mai 1940 Bastogne erreicht. In der Nacht zum 16./17. Mai 1940 wurde hinter der 23. Infanterie-Division die Brücke über den Sémois und bald darauf die französische Grenze überschritten. Bei Charleville wurde die Maas überschritten und nach Südwesten abgedreht und an die Aisne verlegt. Bei Rethel wurde am 18. Mai 1940 die Aisne erreicht. Außer einigen Artillerie-Duellen blieb es hier nach der Beseitigung des Brückenkopfes bei Rethel relativ ruhig.

Am 9. Juni 1940 wurde der Aisne-Kanal gewaltsam überschritten und ein Brückenkopf gebildet. Am Nachmittag wurde begonnen eine Kriegsbrücke über die Aisne zu bauen, um das XXXIX. Armeekorps überzusetzen. Die Panzerkräfte stießen aus diesem Brückenkopf am 10. Juni 1940 nach Süden vor und die 21. Infanterie-Division hatte Mühe, den schnellen Truppen zu folgen. Am Abend konnte das Regiment den Ort  Perthes nehmen. Nach dem gelungenen Durchbruch ging die Division am 11. Juni 1940 zur Verfolgung über. Am 13. Juni 1940 wurde St. Pierre erreicht und über St. Mard und Givry wurde am 15. Juni 1940 Revigny an der Marne erreicht. Hier kam es nochmals zu Kämpfen mit nordafrikanischen Kolonialtruppen. Die Marne wurde am darauf folgenden Tag über eine Kriegsbrücke überschritten. Am 17. Juni 1940 wurde im schnellen Vormarsch Rimaucourt und am 18. Juni 1940 Donnemaire erreicht. Bis zum 22. Juni 1940 erreichte das Regiment Auvillares. Nach dem Waffenstillstand lag das Regiment im Raum Toize Am 1. Juli 1940 marschierte die Division ins südliche Elsaß,  um die Schweizer Grenze zu sichern. Doch schon am 9. August 1940 marschierte die Division wieder in den Raum Toize. Am 10. September 1940 wurde dann nach Ostpreußen verladen. Das Regiment wurde allerdings in Ortsunterkünften untergebracht, nur das I. Bataillon wurde in seiner alten Kaserne untergebracht. Am 8. Oktober 1940 wurden der Stab sowie das III. Bataillon sowie der Nachrichtenzug an das Infanterie-Regiment 407 abgegeben und danach wieder ersetzt. Anfang Juni 1941 verlegte das Regiment dann an die Ostgrenze zum Schanzeinsatz am sogenannten "Ostwall". Am 13. Juni 1941 wurde der Raum westlich von Insterburg erreicht und am 18. Juni 1941 erreichte es seinen zugewiesenen Aufmarschraum an der Reichsgrenze bei Nattkischken.

Am 21. Juni 1941 überschritt das Regiment hier die Reichsgrenze und bildete bis zum Abend einen 2 km tiefen Brückenkopf bei Didkiemis. Bis zum Abend des 23. Juni 1941 wurde das Höhengelände bei Upynas erreicht, wobei das Regiment als Reserve der Division diente. Am 26. Juni 1941 griff das Regiment in den Kampf um die Stadt Schaulen ein, die am Abend genommen wurde. Am 3. Juli 1941 überschritt das Regiment bei Jakobstadt die Kriegsbrücke über die Düna und am 14. Juli 1941 die Welikaja bei Sabanowa. Am 17. Juli 1941 wurde das Regiment gegen Porchow vorgeführt, wo es bei einem Angriff der Division als Reserve dienen sollte. Das Regiment wurde noch am Morgen zum Angriff auf den Raum Kamenka anzutreten. Das Regiment stieß hier ohne allzu großen Feindwiderstand gen Südosten vor. In der Nacht vom 17/18. Juli 1941 überschritt das Regiment dann bei Porchow den Schelonj und griff in Richtung Dno an. Bis zum 26. Juli 1941 erreichte das Regiment den Raum östlich von Michalkina und am 27. Juli 1941 wurden die Waldränder westlich des Mschaga erreicht und hier zur Verteidigung übergegangen. Im August startete der Angriff gegen Nowgorod. Am 10. August 1941 setzte das Regiment am Morgen über den Mschaga und wurde gegen Mittag in waldigen Sumpfgelände in schwere Kämpfe verwickelt. Trotzdem gewann das Regiment langsam an Boden. Am nächsten Tag wurde die Stadt Schimskaja genommen und nach Nord-Osten eingedreht. Gegen heftigen Widerstand kämpfte sich das Regiment weiter voran und überschritt die Werenda. Am 16. August 1941 begann der Angriff des Regiments auf Nowgorod und am folgenden Tag wurde die Wolchow-Insel genommen, um den Vormarsch der Division nach Norden zu decken. Das Regiment richtete sich dann auf der Insel zur Verteidigung ein, während die 21. Infanterie-Division weiter vorstieß. Erst am 25. August 1941 stieß das Regiment wieder zur Division und griff von Tschudowo entlang der Straße nach Grusino vor und erreichte am 26. August 1941 den Wolchow gegenüber Grusino. Hier ging das Regiment an der "Wolchow"-Front zur Verteidigung üer. Imm September wurden das III. Bataillon und die 15. Kompanie der 12. Panzer-Division unterstellt und bei Mga eingesetzt. Am 13. September wurde die 14. Kompanie der 18. Infanterie-Division zugeführt, um die russischen Angriffe zu meistern. Erst Mitte Oktober 1941 waren alle ausgeliehenen Einheiten wieder zur Division zurückgetreten. Am 16. Oktober 1941 begann der Angriff auf Tichwin, um Leningrad einzuschließen. Das Regiment überschritt den Wolchow südlich von Grusino, drehte dann nach Norden ein und eroberte bis zum 18. Oktober 1941 den Südteil von Grusino und stieß weiter nach Osten vor. Bis zum 20. Oktober 1941 wurde Glady genommen und um den Ort zur Verteidigung übergegangen. Die 12. Panzer-Division wurde nun in den Brückenkopf vorgezogen und stieß auf Tichwin vor. Das Regiment marschierte der Panzerdivision hinterher und wurde am 27. Oktober 1941 bei Belaja-Bor eingesetzt und drang bis auf Andriankowo vor. Durch die angespannte Versorgungslage musste das Regiment teilweise aus der Luft versorgt werden, bis es am 28. Oktober 1941 Pschewuschka nehmen konnte. Bis zum 1. November 1941 konnte Sadnewo genommen werden und in den Rücken des Feindes vorgestoßen werden. Am 4. November 1941 wurde auf Samoschje vorgegangen, um den Feind einzukreisen. Doch der Widerstand versteifte sich und am 5. November 1941 war der Vormarsch liegen geblieben. Das Regiment sollte nun wieder auf den Wolchow eindrehen, kam aber nur langsam voran. Am 13. November 1941 wurde das II. Bataillon wegen schwerer Verluste aufgelöst und auf das Regiment verteilt. Am 14. November griff die ganze Division wieder nach Norden an. Bis zum 16. Dezember 1941 konnte eine Stellung nördlich von Lynna genommen werden. Doch Mitte Dezember wurden die deutschen Truppen vom russischen Gegenangriff getroffen und zogen sich zurück. Bis zum 27. Dezember 1941 war das Regiment wieder bis zum Wolchow marschiert und hatte einen Brückenkopf um Kirischi gebildet. Hier richtete sich das Regiment zur Verteidigung ein und baute Winterbunker.

Mitte März 1942 konnte das II. Bataillon wieder aufgestellt werden. Das ganze Jahr 1942 kämpfte das Regiment um die Front um den Wolchow und den Kirischi-Brückenkopf. Am 15. Oktober 1942 wurde das Regiment zum Grenadier-Regiment 3 umbenannt.  

Die Ersatzgestellung für das Regiment wurde vom Infanterie-Ersatz-Bataillon 3 wahrgenommen.

Regimentskommandeure:

Generalmajor Hermann Reinicke Aufstellung - 30. April 1923

Oberst Hans von Oidtman 1. Mai 1923 - 30. April 1926

Oberst Emil Fleck 1. Mai 1926 - 31. Oktober 1928

Generalmajor Hermann Franke 1. Januar 1929 - 31. März 1931

Oberst Günther von Niebelschütz 1. April 1931 - 31. Januar 1933

Oberst Otto Gabcke 1. Februar 1933 - 31. März 1935

Generalmajor Joachim von Kortzfleisch 1. April 1935 - 30. September 1937

Oberst Leopold von Reibnitz 1. Oktober 1937 - 15. Oktober 1939

Oberst Hans-Valentin Hube 1. November 1939 - 13. Mai 1940

Oberst Gustav Schulzen 14. Mai 1940 - 5. Oktober

Oberst Franz Becker 5. Oktober 1940 - 13. Januar 1942

Oberst Alfred Hermann 13. Januar 1942 - 4. August 1942 (gefallen)

Hauptmann Herbert Enkbrecht 4. August 1942 - August 1942 m.st.F.b.

Oberst Eugen-Karl Ziegler August 1942 - Umbenennung