91. Infanterie-Division

91. (LL) Infanterie-Division

 

1. Einsatz und Unterstellung:

Aufgestellt am 15. Januar 1944 als Division 25. Welle auf dem Truppenübungsplatz Baumholder unter Verwendung des verstärkten Grenadier-Regiments 1025 der 1. Welle des Ersatzheeres und Teilen des Grenadier-Regiments 1032 (Stab und II.).

Die  von Baumholder in den Raum Reims verlegte Division war für den Luftlande-Einsatz vorgesehen, die Umbewaffnung wurde mit Befehl vom 6. März 1944 geregelt. Das Artillerie-Regiment wurde Gebirgs-Artillerie-Regiment, ein Divisions-Füsilier-Bataillon 91 wurde errichtet.

Der Division wurde zudem das Fallschirmjäger-Regiment 6 zugeteilt.

Die Division wurde am 22. Juni 1944 in der Normandie bei Cherbourg zerschlagen und am 10. August 1944 aufgelöst. Der Divisions-Stab wurde am 6. August zum Stellungsbau eingesetzt.

Die Division wurde bei der 7. Armee in der Eifel aus der Walküreeinheit Kampfgruppe Kastdorf neu aufgestellt.

Am 5. November 1944 erfolgte die Umbenennung in 344. Infanterie-Division.

1944

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
Mai in Aufstellung 7. Armee B Reims
Juni LXXXIV 7. Armee B Normandie (Lagekarte) (Lagekarte)  (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
August   7. Armee B Normandie (Lagekarte)

nach Wiederaufstellung

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
November LXVI 7. Armee B Eifel

 

2. Divisionskommandeure:

15. Januar 1944 Generalleutnant Bruno Ortner

25. April 1944 Generalleutnant Wilhelm Falley

6. Juni 1944 Generalmajor Bernhard Klosterkemper

10. Juni 1944 Generalleutnant Eugen König

 

3. Gliederung:

Grenadier-Regiment 1057

Grenadier-Regiment 1058

Artillerie-Regiment 191

Pionier-Bataillon 191

Panzerjäger-Kompanie 191

Fla-Kompanie 191

Divisions-Nachrichten-Abteilung 191

Divisions-Nachschubführer 191