161. Infanterie-Division

 

1. Einsatz und Unterstellung

Gemäß Befehl OKH/Chef Rüst u. BdE/AHA/Ia Nr 12445/39 vom 21.12.1939 begann auf dem Truppenübungsplatz Arys in Ostpreußen zum 1.12.1939 die Aufstellung der 161. Infanterie-Division als Division der 7. Welle aus Ersatzeinheiten im Wehrkreis I mit Feldverwendungsbereitschaft zum 1. Mai 1940. Neben der leichten Art.-Abteilung 241 wurden zunächst mit je drei Bataillonen das Inf.-Rgt. 336 (aus Stab und I./Grz.-Wach-Rgt 41 sowie den Ersatz-Bataillonen 301 und 312) und das Inf.Rgt 364 (aus den Ersatz-Bataillonen 413 und 22) aufgestellt. Mit Zuweisung der Feld-Ersatz-Bataillone 1 (Königsberg), 11 (Allenstein) und 21 (Elbing) am 28. Dezember sowie in der Folgezeit weiterer Artillerie (Stab AR 217 und lei Art.-Abt 756) und der Divisionstruppen begann dann eine Umgliederung mit Neuaufstellung des dritten Inf.-Rgts 371 zu ebenfalls drei Bataillonen womit die Division auf volle Stärke gebracht wurde. Bei einem Durchschnittsalter von 27 Jahren stammte die Masse der Divisionsangehörigen aus Ostpreußen und dem Sudetenland sowie bei der Artillerie auch aus dem Norden Deutschlands. Nach Abschluss der Zusammenstellung und Eingewöhnung sowie erster Grundausbildung, verlegten die Divisionsteile ab Ende Januar1940 in den Raum Zinten – Kreuzberg – Landsberg und bezogen dort Quartier (Divisionsstab nach Preußisch Eylau). Hier wurde die Ausbildung mit Gefechtsübungen (Heilsbergstellung), Märschen und Scharfschießen (Truppenübungsplatz Stablack) etc. fortgesetzt. Fristgerecht zum befohlenen Termin zum 1. Mai des Jahres 1940 war die Division dann einsatzbereit und trat als OKH-Reserve zum Feldheer über. Sie verlegte vom 1.-5. Mai im Eisenbahntransport nach Westen in den Raum Kaiserslautern. Nach Beziehen und Ausbau der dortigen Unterkünfte wurde wieder verstärkt Ausbildung betrieben mit Schwerpunkt auf Spähtrupp- und Stoßtruppunternehmen, die auf dem Standortübungsplatz Kaiserslautern trainiert wurden. Am 21. Mai erhielt die Division dann den Befehl zum Vorrücken aus dem Raum Kaiserslautern über Birkenfeld, Schweich und die Mosel nach Luxemburg (Grenzübertritt bei Wasserbillig). Als Armeereserve nachgeführt, erreichte sie planmäßig am 23./24. Mai Echternach und weiter über Altrier – Junglinder - Dommeldingen die Umgebung der Stadt Luxemburg (dort DivStab im Hotel Staar) am 25. Mai. Hier erhielt sie den Befehl zur Ablösung von Teilen der 34. und der 52. Infanterie-Division. Dazu wurden alle drei Infanterie-Regimenter in den zugewiesenen Abschnitten eingesetzt und sie bezogen an der Südgrenze Luxemburgs gegenüber der französischen Maginot-Linie ihre Stellungen (rechte Div.-Grenze vom Westrand Differdingen nach rückwärts zum Ostrand Künzig, linke Grenze vom Ostrand Steinbrücken zum Ostrand Mamer). Im Abschnitt des XXIII.AK waren damit eingesetzt (v.l.n.re.) 161. – 162. – 183. Infanterie-Division). Durch Befehlsübernahme des Höh.Kdo XXXI im Abschnitt des XXIII.AK ergaben sich dann am 4. Juni erneut Umgruppierungen und Verlegungen von Abschnittsgrenzen nach Westen. Die 161. Infanterie-Division wurde dabei herausgezogen und übernahm einen Div.-Abschnitt mit 25km Breite nördlich Thionville (links an die Mosel angelehnt und als rechten Nachbarn die 162. Infanterie-Division) mit Divisionsgefechtsstand in Kanech ostwärts Stadt Luxemburg zur Sicherung und Abschirmung der Maginot-Linie auf der Nordfront zwischen Mosel und Longuyon. Während sich der Gegner in der Folgezeit vor der Divisionsfront darauf beschränkte, die deutschen Stellungen und Anmarschwege mit Störfeuer zu belegen, sowie die eigenen Stellungen mit Minen und Verdrahtungen weiter auszubauen, errichtete das PiBatl 241 in diesen Tagen unter feindlichem Beschuss eine 16to-Brücke in Longuyon über die Flussarme der Crusnes und der Chiers. Als es dann am 16. Juni bei Longuyon der 183. Infanterie-Division gelungen war, die Maginot-Linie zu durchbrechen, wurde die 161. Infanterie-Division hier mit 2 Regimentern nach Süden durchgeführt (Divisionsgefechtsstand in Piennes), um damit - unter Belassung des IR 364 im Norden - die frz Verteidigungslinie von Longuyon bis Fontoy (insbes. die Befestigungswerke von Latiremont und Fermont) auch südlich zu umfassen und abzusichern. Erste Erkundungsvorstöße gegen die Befestigungen (17.6.) wie auch Angriffs- und Stoßtrupp-Unternehmen (21.6.) gegen die sich zäh verteidigenden französischen Truppen in den Festungswerken brachten der Division dabei einige Verluste. Mit Bekanntwerden des französischen Waffenstillstandsgesuches wurden deutscherseits dann sämtliche Angriffe und Kampfhandlungen gegen die Maginot-Linie in diesem Raum vorerst eingestellt. Nach dem Waffenstillstandsabkommen (25.6.) wurden die Befestigungswerke schließlich ohne Verluste reibungslos bis zum 29.6. übernommen. Die 161. Infanterie-Division übergab am 4. Juli ihren Div.-Abschnitt an die 169. Infanterie-Division und marschierte in den Raum um Luxemburg. Dort wurde sie ab dem 7. Juli 1940 verladen und per Eisenbahn nach Osten in den Raum Suwalki – Treuburg (Div.-Stab) – Lyck zur Sicherung der Ostgrenze abtransportiert. Hier verblieb die 161. Infanterie-Division die nächsten Monate bis zum Russlandfeldzug, betrieb weiterhin Ausbildung mit Übungen in allen Bereichen, baute Straßen und Winterquartiere und führte Kontrollen, Beobachtungen und weitere Maßnahmen zur Sicherung der Grenze durch. Am 30. Oktober musste die Division Stab/IR 371, I./IR 336 und I./IR 364 zur Aufstellung des IR 677 (332. Infanterie-Division) abgeben. Alle diese Abgaben wurden ersetzt, wie überhaupt die Division bis April 1941 personell wie auch materiell auf volle Soll-Stärke gebracht wurde. Ab April lagen die Regimenter dann auch in ihren Kontroll- und Beobachtungsräumen entlang der Grenze des so genannten „Suwalki-Zipfels“ mit Divisionsgefechtsstand in Kalety bereit. Am 22. Juni 1941 überschritt die Division die Grenze, schlug bei nicht unerheblichen eigenen Verlusten den sich hier teilweise zäh wehrenden Feind und erreichte den Njemen. Der Übergang gelang am 23.6. beiderseits Szabany mit Floßsäcken und eine Vorausabteilung nahm die Enge von Jeziorki und hielt sie für die nachfolgende Infanterie offen. Während die fechtenden Teile der Division über die Vormarschstraße via Porzecze – Nowy Dwor – Zabloc – Wawiorka – Myto bis zum 27. Juni Lida erreichten und der Ort nach einem Stuka-Angriff eingenommen werden konnte (Divisionsgefechtsstand), hatten die, sich auf dem Marsch nach Porczeze befindenden Versorgungstruppen, nach Angriffen aus dem großen Wald (25.7), verhältnismäßig hohe Verluste und waren mit weiteren, rückwärtigen Div.-Teilen (insgesamt fast 3000 Mann) anschließend, bis zum Entsatz am 2./3. Juli durch eigene Teile (III./IR 371) und die 102. Infanterie-Division, in Porzecze eingeschlossen. Die drei Infanterie-Regimenter verlegten Anfang Juli nach Nordosten und sicherten dort die Nordostflanke der 9. Armee unter Ablösung von Teilen der 19. Panzer-Division bei Sobotniki und Teilen der 18.(mot) Division bei Traby sowie am 3./4. Juli von Teilen der 14.(mot) Division beiderseits Wolozyn sowie im Raum Wieszniew – Rakow von Teilen der 12. Panzer-Division. Am 5. Juli erreichte die 161. Infanterie-Division mit Voraus-Abteilung den Wolma-Abschnitt beiderseits Iwieniec (westlich Minsk), während die Masse der Division mit Front nach Süden in im Raum südlich Grodeck ( Dubrowy – Dorochy) sammelte - hier traten dann auch wieder nach und nach die, durch die Kämpfe bei Porzecze von der Division abgeschnittenen und z.T. versprengten Versorgungstruppen und rückwärtigen Teile zurück zur Division. Vorübergehend für einen Einsatz zur Sicherung und Befriedung im südlichen, rückwärtigen Armebereich vorgesehen, durchkämmte sie dabei die großen Waldgebiete Nalibocka und Pusczsa und verblieb hier bis zur Ablösung am 19. Juli durch die 252. Und 87. Infanterie-Division, um anschließend staffelweise nach Osten aufzuschließen. Während erste Divisionsteile im Raum um Lepel eintrafen, erhielt die Division den Befehl, umgehend nach Tolotschin (25.7.) abzudrehen und die Straße Borissow – Orscha zu erreichen. Die motorisierten Teile der Regimenter sowie Infanterieteile in Stärke von zwei Regimentern wurden auf LKWs der Panzergruppe 3 verladen und auf der Autobahn nach Duchowschtschina vorgeworfen. Diese Div.-Teile wurden mit Ablösung von Teilen der 7. und 12. Panzer-Division zur Verteidigung des Wopj-Abschnitts nördlich Jarzewo eingesetzt. Die restliche Division folgte incl. der Artillerie im Landmarsch bei Tagesleistungen von 40km. Bis zum 9. August 1941 hatte die Division den neuen Abschnitt erreicht und vollständig übernommen (Divisionsgefechtsstand in Kuligino (im Wald 10km ostwärts Duchowschtschina). Trotz häufiger Artillerieüberfälle und hoher Luftüberlegenheit bei reger feindlicher Lufttätigkeit mit Bombenabwürfen und Bordwaffenbeschuss wurden alle feindlichen Angriffe und Stoßtruppunternehmen (Prißjelje und Szkatschkowo am 12.8., Kolkowitschi und Nowoßjolje am 13.8.) bis zum 17. August abgewiesen. An diesem Tag begann ab 5:00 Uhr ein russischer Großangriff auf gesamter Divisionsfront, der mit Schwerpunkt an den genannten Stellen zu Einbrüchen führte, die einen Durchbruch auf Duchowschtschina befürchten ließen. Die Front konnte zwar hier unter Zurücknahme und Einsatz letzter Reserven des AOK 9 sowie mit Unterstützung des benachbarten V. Armeekorps gehalten werden, jedoch ließen die feindlichen Angriffe mit wechselnden Schwerpunkten im Divisionsabschnitt auch in den folgenden Tagen bis zum 22.8. nicht nach. Die Lage war äußerst gespannt, die eigenen Verluste in diesen Tagen an Mensch (gef./verw./verm.: 313 / 2139 / 140) und Material waren sehr hoch; allein am 19.8. waren u.a. 9 leichte und 6 schwere Geschütze verloren gegangen. Immer wieder feindliche Einbrüche, die abgeriegelt und im Gegenstoß bereinigt wurden, sowie anhaltendes starkes Artilleriefeuer auf die eigenen Linien ließen die Gefechtsstärken trotz Zuführung und Unterstellung benachbarter Truppenteile weiter stark absinken. Völlig übermüdet und mit nur noch sehr geringer Kampfkraft wurden diese Divisionsteile (ohne IR 336 und Artillerie) dann auch am 24.8. durch die herangeführte 14.(mot) Division herausgelöst und sammelten zu kurzer Auffrischung und Umgliederung hart ostwärts Duchowschtschina. Aus den stark geschwächten Divisionsteilen wurden zwei regimentsstarke Kampfgruppen (Rgt. Postel und Rgt. Höpke) zur Verfügung VIII.AK aufgestellt, die, anderen Einheiten unterstellt, schon in den ersten Septembertagen wieder zum Einsatz gegen die mit bemerkenswerter Sturheit seit Wochen immer wieder an gleicher Stelle, unter rücksichtslosem Einsatz von Menschen und Material, vorgetragenen Feindangriffe eingesetzt wurden. Mit Eintreffen und Übernahme des Div.-Abschnitts durch die 255. Infanterie-Division bezog die 161. Infanterie-Division dann am 8. September ohne 2 lei und 1 schw. Art.-Abt einen Auffrischungsraum 2 km westlich Duchowschtschina bei Krasznoszjelje. Hier verblieb die Division bis zum Ende des Septembers 1941. Ein Teil des angeforderten Materials traf ein und es erfolgte auch eine geringe Personalauffüllung. Die Division wurde vom VIII.AK zu dieser Zeit als „keine gute Division“ angesehen, woran sich auch nach Auffüllung nichts ändern würde. Sie verblieb im bisherigen Auffrischungsraum, da zu befürchten stand, daß sie in Erinnerung ihres erlittenen „Abwehrschocks“ im Abwehreinsatz erneut versagen könnte. Während ein Bataillon nach Welish zur Bewachung des AOK 9 abkommandiert wurde, nahmen andere Teile der Division an einem Partisanenunternehmen bei Frolowa (15km südwestlich Duchowschtschina) teil. In einem Zustandsbericht vom 25.9.1941 wird die 161. Infanterie-Division auf Grund hohen Fehls an Personal (2000 Infanteristen), und Material (Kfz und Gerät) als „nicht voll einsatzfähig“ bezeichnet. Am 1. Oktober 1941 verlegte die Division dann in den Raum nördlich Duchowschtschina mit Divisionsgefechtsstand in Katschargewka (6km südlich Majetzkaja) und verblieb dort als Armeereserve. Nach Eintreffen und Aufteilung des Marsch-Btl VI/17 auf die Divisionseinheiten wurde sie bis Bor und weiter bis Bjeloj nachgeführt. Von hier ging es infolge ersten Schneetreibens auf grundlosen Wegen mit enormen Nachschub- und Versorgungsschwierigkeiten über Komary weiter nach Wladimirskaja (DivGefStd). Dabei wurden Divisionsteile nordwestlich Andrejkowa zur Säuberung des Waldgeländes von versprengten Feindteilen mit Panzern eingesetzt (9.-13. Oktober), wobei es bei der San-Kp durch den Überfall ausweichender Feindteile zu Verlusten kam (12.10.). Weiterhin als Armeereserve den vorpreschenden schnellen Truppen über Pokrow – Cholm (hier Dnepr-Überquerung) – Kobylina - Ssytchewka nachgeführt, erreichte die Masse der 161. Infanterie-Division dann am 17. Oktober 1941 den Raum Subzow und sammelte dort. Während den Pionieren innerhalb von drei Tagen hier die Fertigstellung einer 16t-Brücke über die Wolga gelang und das IR 371 gegen versprengte Feindteile zwischen der Vormarschstraße und der Ossuga eingesetzt war, wurde das verstärkte IR 336 in Kolpino auf LKW verlastet (22.10) und über Staritza in kurzzeitiger Unterstellung zur 129. Infanterie-Division zum Freikämpfen der Straße Stariza – Kalinin bei Danilowskoje angesetzt. Die Masse der Division mit IR 371 wurde dem IR 336 dann aus dem Raum Subzow-Nord – Alekßina auf verschlammten Wegen schnellstens mit Auftrag zur Säuberung des dortigen Wolgabogens und Ablösung der in Kalinin motorisierten Verbände nachgeführt und erreichte am 25.10 mit Anfängen Borißkowa (hier Divisionsgefechtsstand). In schwierigen Waldkämpfen konnte dem besonders bei Spaßkoje und Talutino zäh kämpfenden Gegner die Straße Staritza – Kalinin wieder entrissen werden. Auch die anschließende Säuberung des Gebiets zwischen der Straße Staritza- Kalinin und der Wolga gelang nur in schweren Kämpfen zwischen nordöstlich Putilowa mit der Besetzung eines gegnerischen Pionier-Übungsplatzes und der Einnahme von zwei Kriegsbrücken bei Kasanskoje und südlich davon (28.-30.10.), über die der Gegner sich hatte fortwährend verstärken können. Bei diesen Kämpfen wurden von der Division zwei gegnerische Kavallerie-Divisionen zerschlagen und die Bildung eines russ. BK auf dem südl. Wolgaufer verhindert, sowie das Abschneiden von Kalinin nach Süden durch russ. Kräfte vereitelt. Dabei machte die Division ca. 1500 Gefangene; die geschätzte Zahl an Feindtoten betrug 3000-4000 Mann. Aber auch die eigenen Ausfälle waren beträchtlich (2000 Mann) und die geringen Gefechtsstärken der Division erschwerten die Ablösung der motorisierten Verbände (1.PzDiv und Lehr-Brig 900) erheblich. Die Division gliederte um (die III. Bataillone der Regimenter wurden aufgelöst) und übernahm am 3.11. einen Sicherungsabschnitt an der Wolga von hart südlich der Eisenbahn-Straßenkreuzung Kalinin (Divisionsgefechtsstand in Kalinin-West) über Ostrand Tscherkaßowa – Ostufer der Wolga flussaufwärts bis zur Einmündung des Tma-Flusses.Am 5. 11. wurde sie aus disem Flusssicherungseinsatz herausgelöst und zur Verteidigung der Nordwestfront Kalinins bei Szakulina eingesetzt. Mit Unterstellung des Inf.-Rgt. 314 von der 162. Infanterie-Division verlängerte sich der Divisionsabschnitt dann am 15.11. wieder bis Krasnowo an der Wolga. Fortwährendes, schweres Artilleriefeuer und Luftangriffe mit Bombenabwurf und Bordwaffenbeschuss im Divisionsabschnitt forderten dabei immer wieder eigene Verluste an Verwundeten und Toten, ebenso wie die in den folgenden Wochen immer wieder vorgetragenen und abgewiesenen Feindvorstöße oder auch die eigenen Stoßtrupp- Unternehmen zur Stellungsverbesserung. Seit Beginn des Russlandfeldzuges hatte die Division an Verlusten (ohne Kranke): (Offz / Uffz+Mannsch) 193 / 6174) und war damit beim AOK 9 die Division mit den höchsten Ausfällen (Stand 25. November 1941). Mit Beginn des russ. Großangriff beiderseits Kalinin in den frühen Morgenstunden des 5. Dezembers 1941 stieg die Zahl dieser Ausfälle weiter an. - Begünstigt durch einen Kälteeinbruch bis minus 28 Grad konnte der Gegner bei der Division über die Wolga vorstoßen. Die Einbrüche wurden abgeriegelt und mit Unterstützung des II. /IR 428 vom rechten Nachbarn (129. Infanterie-Division in Kalinin) wurde der Feind am 6.12. über die Wolga zurückgeworfen und die HKL am Südufer wieder in eigene Hand gebracht werden. Die in den Folgetagen mit bemerkenswerter Sturheit quasi stündlich und teilweise in völliger Trunkenheit immer wieder vorgetragenen Feindangriffe über die Wolga wurden jedes Mal auf dem Eis des zugefrorenen Flusses zusammengeschossen mit bis zu 2000 gezählten Feindtoten. Allein am 13.12. wurden insgesamt 11 batl.-starke Feindangriffe aus Tscherkassowa abgewehrt. Durch die unablässigen Kämpfe bei weiterhin niedrigen Temperaturen (minus 35 Grad) waren aber auch die eigenen Gefechtsstärken stark abgesunken und der linke Regimentsabschnitt musste von der 110. Infanterie-Division übernommen werden. Am 15.Dezember erging dann der Befehl zur Aufgabe und Räumung Kalinins. Sofort verlegten die Versorgungseinheiten der Division nach südlich Staritza, wobei auch alle Verwundeten geborgen werden konnten. Ab dem 17.12. begann unter großen Strapazen für die kämpfende Truppe der abschnittsweise, in südwestlicher Richtung durchzuführende Rückzug auf befohlene Linien, welche nach deutschen Städten in alphabetischer Reihenfolge bezeichnet waren. Obwohl diese Absetzbewegungen durch starke Schneefälle und Schneeverwehungen sehr erschwert waren und auch der Feind die arg dezimierte Truppe immer wieder - besonders südlich der Straße Staritza – Kalinin angriff, - ( Maximowskaja (19.12) und Shukowa (5 Feindangriffe am 18.12. abgewehrt); Apuchlizewo (21.12.) , Panafidina (22.12.) Babjunina, Danilkowa und Leuschkino (23.12.), Alfanosowo und Apoloschina(24.12.), Tschuchino und Semledepez (26.12.) Baklanowa (28.12.)) - gelang der Division doch immer wieder unter dem Schutz starker Nachhuten ein planmäßiges Absetzen hinter die Wolga südlich Staritza, das am 31.12. verlorenging. Zu dieser Zeit hatte die Masse der Division die Wolga bei Rodnja und Grigorowo nach Westen überschritten. Einzig IR 364 stand noch ostwärts des Flusses und hatte Angriffe von Djagulino aus (in russ. Hand) auf Bokanowa abzuwehren. Doch auch dem Feind war es am 2. Januar 1942 gelungen bei Rodnja über den Fluss zu setzen und die Division sah sich gezwungen, südlich Leschkowa und beiderseits der Wolga in härtesten Kämpfen bei unter minus 40 Grad feindliche Angriffe abzuwehren. Dabei glückte dem Feind am 3.1. ein Einbruch bei Irusha, der die eigenen Teile bis auf Spaßkoje zurückdrückte und er konnte weiterhin bei Karamsino nach Süden durchsickern. Der eigene Gegenangriff vermochte am 5.1.den Gegner aus Waldstück östlich Karamsino beiderseits Stalynino zu werfen und die angestrebte HKL Wjedomkowa – Spaßkoje zu erreichen. Während der Feind seine Angriffe am Folgetag fortsetzte, wurde das IR 371 vorübergehend als Kampfverband aufgelöst und auf die Division verteilt. Die 129. Infanterie-Division übernahm zeitgleich den Befehl im bisherigen Divisionsabschnitt der 161. Infanterie-Division östlich der Wolga und damit konnte auch das IR 364 auf das Westufer der Wolga hinübergezogen werden. Die Front wurde so gegen weitere Angriffe (10.1. Tjerssinowa) gehalten. Am 18. Januar wurden sämtliche Divisionsteile der 110. Infanterie-Division unterstellt, während aus dem Divisionsstab, der Nachrichten-Abteilung und einem Rgts-Reiterzug beim VI.AK bis zum 29.1. (Ablösung durch 256. Infanterie-Division) die „Gruppe Recke“ zur Führung eines Angriffs divisionsfremder Truppenteile gegen Feind in westnordwestlicher Richtung von Rshew entlang der Wolga zur Schließung der Lücke zwischen VI. und XXIII. Armeekorps, gebildet wurde. Die in fremder Unterstellung bei 110. Infanterie-Division kämpfenden Divisionsteile der 161. Infanterie-Division hatten in dieser Zeit Angriffe und Vorstöße des Gegners bei Stalynino (Grenadier-Regiment 364) am 22.1. sowie im Raum Sheludowa – Balbunowa – Woschtschina (Grenadier-Regiment336) am 24./25.1. sowie einen Einbruch bei Wosszino an der Dersha (29.1.) abzuwehren bzw. zu bereinigen. Mit Auflösung der Gruppe Recke, übernahm der Stab 161. Infanterie-Division am1. Februar wieder die Division für die Verteidigung der Region um Subzow mit DivGefStd in Pischtschalino. Während es im übrigen Divisionsabschnitt zu keinen besonderen Kampfhandlungen kam und der Division zwei Marsch-Bataillone (FEB 161/1 und 161/2 als Ersatz zugeführt wurden, hatte das Grenadier-Regiment 336, eingesetzt in der Dersha-Schleife westlich Baraschewa und in der Wolgaschleife bei Ußtje, in einer Woche (15.-22.2.) 17 feindliche Angriffe und Vorstöße abzuweisen. Bis in die erste Märzwoche hinein versuchte der Gegner, durch fortwährendes Abtasten der Front in Form von Späh-und Stoßtrupps, weiterhin eine „weiche“ Stelle in der HKL zu finden, wurde aber ebenfalls überall abgewiesen. Mit dem Einsetzen starker Schneestürme bei minus 30 Grad und den damit verbundenen Versorgungsschwierigkeiten ließ dann auch die feindliche Gefechtstätigkeit bis zum Ende des Monats nach. Nachdem die 161.  Infanterie-Division schon am 7. März den Befehl im Abschnitt der 110. Infanterie-Division übernommen hatte, wurde am 10. März 1942 erneut eine „Gruppe Recke“ (mit Unterstellung der 161. Und 129. Infanterie-Division) gebildet, die, nach Herausziehen des Stabes XXVII.AK, den Befehl im bisherigen Korpsabschnitt übernahm und dabei direkt dem AOK 9 unterstand. Anfang April begannen die Pioniere der Gruppe Recke in Subzow neue Übergänge über die Wasusa und Wolga zu errichten und unterhielten auch bis zur Fertigstellung Anfang Mai den dortigen Fährbetrieb. Parallel hierzu wurde weiter nordöstlich ein Fährbetrieb über die Wolga zwischen Gr Pischtschalino und Molosino eingerichtet und unterhalten. Die Truppe verbrachte bis in den Mai hinein – abgesehen von häufigen Artillerieüberfällen und seltenen Feindunternehmen sowie einigen Umgliederungen und Veränderungen in den Stellungsabschnitten – einige ruhige Tage im Stellungskrieg. Am 9. Mai 1942 wurde die „Gruppe Recke“ wieder aufgelöst und die 161. Infanterie-Division verteidigte nach Herauslösung der Masse der 129. Infanterie-Division durch Kampfgruppe Oberst Wüstenhagen (= Kommandeur AR 129) im Raum östlich Subzow bei Pogorjeloje-Gorodischtsche (= P.-G.) mit IR 336 entlang der Dersha und nach Norden entlang der Wolga. Gruppe Wüstenhagen der 129. Infanterie-Division wurde der Division unterstellt und mit Teilen der 161. Infanterie-Division (III./IR 371 und I./IR 364 sowie I./AR 241) im Unterabschnitt südlich der Wolga eingesetzt. Am 12. Mai wurde die 6./AR 236 von der schon am 23.12.1941 aufgelösten 162.  Infanterie-Division in die 161. Infanterie-Division eingegliedert. Der Feind zeigte sich nun auch wieder sehr rege und versuchte mit Schlauchbooten über die Wolga zu setzen (17.5.) und griff beiderseits P.-G. an. Während alle Übersetzversuche und zwei Angriffe bei Botina (23.5.) abgewiesen wurden, durchbrach ein feindlicher Angriff mit Panzern bei Wosszino – Roshdestwo die eigene Abwehr und erreichte am 20.5. Linie Staroje – Sinowskoje. Ende Mai 1942 erhielt die Division den Befehl für den Ausbau der Verteidigung des Brückenkopfes Subzow und für die Verlegung der Divisions-Versorgungstruppen auf das südliche Wolgaufer sowie Befehl für Ablösung und Umgliederung im Div.-Abschnitt. Der Div.-Stab verlegte nach Nikolskoje (nahe Subzow) und als neue linke Div.-Grenze zum VI.AK galt: Subzow –Bogosslowa – Batjukowo (Orte zum VI.AK.) Auf rechtem Flügel verteidigte nach Herauslösen des IR 427 von der 129. Infanterie-Division das (verstärkte) IR 336 entlang der Dersha bis hart östlich P.-G. Damit endete dann auch mit dem 4. Juni die Unterstellung der Kampfgruppe Wüstenhagen. Nachdem am 6. Juni bei feindlichen Angriffen von Aleshewo und Barashewo auf Roshdestwo (hier russ. Angriffsschwerpunkt) der Gegner hohe Verluste erlitt, gab es im Laufe des Junis bei reger beidseitiger Spähtrupptätigkeit im Div.-Abschnitt keine weiteren besonderen Kampfhandlungen. Dies änderte sich abgesehen von der verstärkten feindlichen Fliegertätigkeit mit Bombenabwürfen auch im Folgemonat Juli nicht. An der in der Zeit vom 2.-22. Juli vom AOK 9 durchgeführten „Operation Seydlitz“ (Vernichtung des westlich Rshew stehenden Gegners) waren keine Divisionstruppen der 161. Infanterie-Division direkt beteiligt. Die gegen Ende des Monats lebhaften Feindbewegungen und Fliegertätigkeiten sowie das verstärkte Artilleriefeuer und die häufigen Späh- und Stoßtruppunternehmen wiesen schon frühzeitig auf einen bevorstehenden Großangriff hin, der sogar zum 30. Juli angekündigt wurde. Am 4. August ab 5:30 Uhr gelangen dem Gegner dann unter stärkster Massierung seiner Kräfte zahlreiche Einbrüche in die Divisionsfront nordöstlich Subzow, besonders beiderseits P.-G. und weiter flußaufwärts bei Roshdestwo in 15km Breite bis zur Wolga. Die eigenen Stellungen- auch die der Artillerie- sowie zur Rundum-Verteidigung eingerichtete Ortschaften wurden von der erdrückenden Übermacht einfach überrollt. Örtlich – (bei P.-G. und Roshdestwo bis 12:30 Uhr) wurde zwar noch bis zum Abend (bei Staroje) Widerstand geleistet, jedoch fehlten für Entsatz die eigenen Kräfte; nur vereinzelte Kampfgruppen konnten sich zur Division mit Waffen durchschlagen. Die Division hatte an diesem Tag einen erheblichen Teil ihrer schweren Waffen eingebüßt und die Hälfte ihrer Bataillone war zerschlagen. Eiligst wurde eine Gruppe General Bülowius (PiFhr AOK9) mit frisch herangeführten Teilen der 328. Infanterie-Division und mit Unterstellung von allen südl. der Wolga stehenden Truppen sowie auch Unterstellung der 161. Infanterie-Division incl. der ihr unterstellten Einheiten, zur Abriegelung und einheitlichen Führung der Verteidigung der östlichen und südlichen Brückenkopfstellung Subzow gebildet. Obwohl es am 6. Und 7. August bei den, den ganzen Tag andauernden Kämpfen gelang, die BK-Stellung Subzow im Wesentlichen halten und damit dem Feind einen schnellen Durchbruch über Subzow nach Ssytchewka zu verwehren, der die Stadt Rshew zu Fall gebracht hätte, musste die (Teil-) Brückenkopfstellung südlich der Wolga und Ossuga in der Nacht zum 8.8. aufgegeben werden. Damit verlagerten sich die Kämpfe für die Masse der 161. Infanterie-Division nach westlich Subzow (DivGefStd in Tschermassowa) und an die Straße Subzow - Rshew. In diesem Raum verteidigte sie ihre Stellung bis zur Herauslösung am 10. September. In schweren und für beide Seiten sehr verlustreichen Kämpfen wurde besonders ab dem 22.8. in einem vom Gegner entscheidungssuchenden, erneuten (Groß-)Angriff um die Orte Boltina, Michejewo und Wekschino, Uwarowo und die umliegenden Höhen (Divisionsgefechtsstand lag im Wald 1,5 km südlich Ssuchtina westl. Michejewo) gerungen. Dabei gelang es dem Feind trotz empfindlicher eigener Verluste jedoch nicht, die Front der 161. Infanterie-Division zum Einsturz zu bringen. Mit Übernahme des Div.-Abschnitts (10.9.) durch die frisch zugeführte 72. Infanterie-Division verlegte die 161. Infanterie-Division mit einer Gefechtsstärke aller Divisionseinheiten von 985 Mann in den rückwärtigen Raum des XXVII.AK zur Wiederauffrischung mit Divisionsgefechtsstand in Rykowo und übernahm bis zum Ende des Septembers Sicherungsaufgaben an den Eisenbahnlinien im Raum Rshew. Vom 6.-20.Oktober 1942 verlegte die Division unter Zurücklassung aller schweren Waffen vom Einlade-Bahnhof Dorogobush in 28 Zügen zur Auffrischung und Küstensicherung nach Frankreich in den Raum südlich Boulogne mit vorläufigem DivStQu in Combourg (33 km nördlich Rennes). Ab 23.10. befand sich der DivGefSt dann in Tressaint (5km südl. Dinan). Sofort mit Ankunft in Frankreich begann der Neuaufbau in Form einer Neugliederung der Division mit vorerst nur zwei Regimentern und 3 Artillerie-Abteilungen. Dazu wurde die II. /Art. 241 (Neuaufstellung am 28.12.) und das IR 336 am 1.11.42 bis auf ein Bataillon aufgelöst und als II. /Grenadier-Regiment 371 (Traditions-Bataillon) eingegliedert. Die Wiederaufstellung des Grenadier-Regiment 336 erfolgte am 28.12.42 durch Abgabe je eines Bataillon der zwei anderen Regimenter, die ihrerseits die II. Bataillone am 12.1.1943 neu aufstellten. Bis zum Ende des Monats November verlegte die Division dann aus der Bretagne an die Westküste (DivStQu. in Montreuil s.M.) zur Übernahme des Befehls über den KVA = Küstenverteidigungsabschnitt „D“ mit Ablösung der 321. Infanterie-Division. bis zum 4. Dezember 1942. In den Folgewochen, die im KVA bis auf wenige Fliegerangriffe und abgesehen von einer Verlängerung des Abschnitts um eine Regimentsbreite ereignislos verliefen, wurden der Division Rekruten des Jahrgangs 1924 und Genesene in ausreichender Zahl zugeteilt, die es im Februar - trotz Abgaben von Stammpersonal zur Wiederaufstellung von in Stalingrad vernichteter Einheiten - den Regimentern gestatteten, jeweils die III. Bataillone neu aufzustellen. Die materielle Ausstattung erfolgte aus Beutewaffen und –beständen; Kfz wurden laufend aus französischer Fertigung zugewiesen. Ende März 1943 erhielt die Division dann die Ankündigung der Verlegung in den Osten zum 15.April zur Heeresgruppe Süd. Nach Ablösung und Übergabe des KVA an die 191. Reserve-Division verlegte die 161. Infanterie-Division in den Raum Rimeux-Montreuil-Abbeville-Hesdin. Mit Abfahrt des Voraus-Personals am 12.4. erfolgte von hier bis zum 28. April 1943 in 60 Zügen der Antransport in den Raum Charkow (Ausladung in Merefa). Dabei brachte ein Sabotageanschlag französischer Partisanen am 17.4. einen Transportzug der Division bei Amiens zum Entgleisen, bei dem die Division eigene Verluste von 30 Toten und 50 Verwundeten (1./San 241 und Radf. /AA 241) zu beklagen hatte. Zudem erhöhten im Ausladeraum feindliche Luftangriffe auf zwei Transportzüge der Division bei Losowaja und Kraszno-Pawlowka die Verluste auf 200 Mann und bewirkten neben den Verzögerungen in der Transportbewegung auch nicht unerhebliche Verluste an Material. Die anschließenden Bewegungen in die Versammlungsorte verliefen planmäßig und am 27. April begann mit Masse in der Nacht die Ablösung der 106.ID und die Übernahme des Verteidigungsabschnitts südlich Tschugujew (60km) zwischen Ssuchaja Gomolscha und der Einmündung der Tetlega, entlang des Donez, welcher die HKL bildete. Dieser Abschnitt blieb dann bis zum russischen Großangriff im August 1943 das Kampfgebiet der 161.ID mit Divisionsgefechtsstand in Wwedenskoje (westl. Tschugujew). Schnell kristallisierten sich feindliche Angriffsschwerpunkte heraus: Auf dem rechten Flügel im Süden beim Grenadier-Regiment 371 waren es Smijew und Korobow, anschließend im mittleren Abschnitt beim Grenadier-Regiment 336 Sidki und die „Inselstellung“ bei südwestlich Skripai sowie der Ort Mochnatchi und auf dem linken Flügel beim Grenadier-Regiment 364 der Abschnitt Es´char mit seinen westlich ausgedehnten Waldgebieten. Auf Grund der großen Abschnittsbreite verteidigte die Truppe trotz Gefechtsstärken von (Offze/Uffze/Mannsch.) 251 / 1355 / 8406 (Stand 18.5.) in Stützpunkten, die oftmals von feindlichen Stoßtrupps angegriffen wurden. Hierbei oder auch beim Zusammentreffen von beiderseitig sehr häufigen angesetzten Spähtrupps hatte die Division immer wieder Verluste. So verlor die Division allein bei den Kämpfen um Stützpunkt „Insel“, vom 28. April bis zur planmäßigen Aufgabe am 16. Mai 1943 (gef. (verw. / verm.) 16 /98 /5 Mann. Im Juni hatte die Division Personal zum Aufbau der Armee-Waffenschule abzugeben, wie auch die Abgabe des I./Grenadier-Regiment 336 als Sturm-Bataillon zur Armee-Abt. Kempf erfolgte. An Spähtruppunternehmen führte die Division in der Zeit vom 5.5. – 15.6.1943 diesseits des Donez 113 und jenseits des Flusses 64 Stück durch, welche nahezu alle ohne Verluste abliefen. Mit Beginn der deutschen Operation „Zitadelle“ bei Kursk (5. Juli) verstärkten sich die russischen Aktivitäten in Form von Vorstößen und Überfällen im Div.-Abschnitt erheblich, wie dann auch etwas später weitere Aktivitäten des Gegners bis zum Ende des Monats schon auf einen bevorstehenden feindlichen Großangriff schließen ließen. Dieser Angriff (russ. Operation „Rumjanzew“) begann für die 161. Infanterie-Division (Divisionsgefechtsstand in Konstantinowka) ab 10.August 1943 mit starker feindlicher Artillerie- und Schlachtfliegerunterstützung in allen drei Div.-Abschnitten (Süd, Mitte, Nord), wobei anfänglich alle Angriffe abgewiesen und die über den Donez gesetzten Feindteile zurückgeworfen werden konnten. Am Folgetag wurden nicht zuletzt auf Grund der kritischen Lage bei den nördlichen Nachbarn 39. und 282. Infanterie-Division) vom Armeekorps schon einzelne Absetzbewegungen für die Versorgungstruppen befohlen, wovon die 161. Infanterie-Division nur mit linkem Abschnitt betroffen war und ansonsten als Nachhut vorerst in ihren Stellungen zu verbleiben hatte. In schweren Abwehrkämpfen konnten in den nächsten drei Tagen dem Feind alle Übersetzversuche über den Fluss verwehrt und sämtliche Einbrüche beseitigt oder abgeriegelt werden (19 Angriffe allein am 13.8.). Am 14. und 15. August verstärkte der Gegner seine Anstrengungen nochmals und es gelang ihm, sich im mittleren und nördlichem Bereich bei Tschermuschnaja, Mochnatschi bis Es´char unter harten eigenen Verlusten festzusetzen. Bei diesen Kämpfen geriet bei einem persönlich geführten Gegenangriff bei südwestlich Panskaja Ternowka der DivKdr, GL Recke, verwundet in Gefangenschaft und erlag seinen Verletzungen. Ia Obstlt i.G. von Hobe übernahm zunächst die Führung der Division mit DivGefStd in Ostrowerchowka und ab 16.8. Oberst Schell (Kdr Grenadier-Regiment 364). Die schweren Abwehrkämpfe hielten auch am 16.8 weiter an und dehnten sich über den gesamten Div.-Abschnitt aus, wo der Feind mittlerweile auch auf dem rechten Flügel über den Donez gesetzt und ihm ein Einbruch gelungen war. Die dortigen Stützpunkte verteidigten sich in Nahkämpfen und waren zum Teil eingeschlossen. Allgemein und speziell bei der Artillerie machte sich ein verhängnisvoller Munitionsmangel bemerkbar, da der Nachschub durch die Armee wegen Eisenbahnstörungen stark behindert war. Zugewiesene Munition wurde wegen Dringlichkeit mit LKW direkt in die Feuerstellungen gefahren. Der Feind konnte im Laufe des 16.8. im südlichen Bereich zunächst seinen Einbruch bei Sadonezkoje bis in die Artilleriestellungen bei Karpowka - Gaidary vertiefen. Aus diesen wurde er unter Nahkämpfen im Gegenstoß wieder geworfen. Durch Verschieben und Kampfeinsatz von eigenen Versorgungstruppen sowie durch das Heranführen von Kräften der 355. Infanterie-Division (Grenadier-Regiment 866) gelang zunächst am 17./18.August eine Abriegelung der Front im Südabschnitt beim Grenadier-Regiment 371 nach Westen unter Aufgabe von Smijew und Rücknahme dort eingeschlossener Teile. Dieser Div.-Abschnitt wurde am 19.8. mit Unterstellung aller dort eingesetzten Div.-Teile (Grenadier-Regiment 371) von der 355.  Infanterie-Division übernommen. Im mittleren und nördlichen Abschnitt zwischen den Flüssen Msha und Udy drängte der Gegner mit Schwerpunkt auf Borowoje und Konstantinowka. Auf Grund der hohen Ausfälle an Mannschaften bei der 161. Infanterie-Division (trotz Zuführung von Ersatz/Genesenen des 1/160/1 erfolgte Auflösung der III. Bataillone bei den Grenadier-Regiment) wurden auch hier diverse Verstärkungen (z.T. auch von der 355. Infanterie-Division) eingesetzt und es gelang, unter schweren feindlichen Luftangriffen, in wechselvollen und äußerst verlustreichen Nah-, Wald- und Ortskämpfen den Raum um Konstantinowka auch noch nach der befohlenen Aufgabe Charkows (22.8.) bis zum 28. August zu halten. Erst in der folgenden Nacht erhielt die Division den Befehl zum Ausweichen auf den Msha-Abschnitt zwischen Ssokolowo und Kolessnikow über Brücke bei Mirgorod bei Belassung von Nachhuten am Feind mit Divisionsgefechtsstand am Nordosteingang Borki. Bis auf eine vorübergehend eingeschlossene Kräftegruppe der Division (II. /Grenadier-Regiment 336 + I./Grenadier-Regiment 371 + III./Grenadier-Regiment 867) , welche sich über Südteil Merefa auf eigene HKL zurückkämpfen musste, verliefen die Absetzbewegungen planmäßig, trotz scharfen Nachdrängens des Feindes, der die Nachhuten immer wieder in Kämpfe verwickelte und auch in den Folgetagen immer wieder angriff. Bei der Division waren auf Grund der sehr geringen Gefechtsstärken (z.T. in einer Kompanie nur noch zwischen 5-7 Mann), rigoros alle Soldaten der rückwärtigen Trosse infanteristisch eingesetzt. Mehrfach wurden Angriffe in Btl.-Stärke bei Sokolowo und Mirgorod abgewiesen. Gegen eine Einbruchsstelle bei Kolessnikoff wurde Säuberung angesetzt. Der vorübergehend feindbesetzte Ort Goluboff wurde mit Teilen der 39. Infanterie-Division und Teilen der Tiger-Abteilung 503 zurückerobert. So konnte die Front bis zum 5. September gehalten werden, als an diesem Tag, nach schwerem Trommelfeuer, ein gegnerischer Angriff die eigene Infanterie auf die Bahnlinie ostwärts 208,2 – Nordrand Michailowka – Westrand Goluboff zurückdrückte und nach hartem, verlustreichem Häuserkampf der Gegner bei Verlust von 6 Panzern in Golubow eindringen konnte. Die Angriffe wurden bis zum späten Nachmittag pausenlos von feindlichen Luftwaffenverbänden unterstützt, die vornehmlich die eigene Artillerie wirksam bekämpften, und dehnten sich nach Süden bis zum Südteil Taranowka aus. Dieser Feindangriff auf den Raum Borki konnte von der 161. Infanterie-Division unter Verlust von Michailowka bis zum 8.9. noch einmal zum Stehen gebracht werden und die Infanterie wurde am nächsten Tag von der 106. Infanterie-Division zur Auffrischung herausgelöst. In den nächsten Wochen teilt sich
nun die Div.-Geschichte auf: Während der Div.-Stab auf Befehl AOK 8 (16.9.) mit Teilen der schnellen Abt 241 zum Kampfkommandant Krementschug, verantwortlich dort für Verkehrsregelung an Brücken und Fähren, bestimmt wurde und in den dortigen Brückenkopf (20km) bis zum 28.9. (Befehlsübergabe an „GD“ )verlegte, wurden die Versorgungstruppen und Gepäcktrosse incl. der zuvor zur Verstärkung der Infanterie eingesetzten Soldaten nach rückwärts herausgezogen und verlegten über Dnjepropetrowsk und Krementschug hinter den Dnjepr in den Versammlungsraum um Lichowka, um dort besonderen Aufgaben zugeführt zu werden. Die gesamte Artillerie der 161. Infanterie-Division wie auch die Masse der fechtenden Teile (Reste der Grenadier-Regiment 336 und Grenadier-Regiment 364 und schnelle Abt 241 sowie PiBatl 241 -jeweils ohne Stab und Trosse-, hinzu kamen kleinere Teile der NA 241 sowie der San-Dienste), wurden als Kampfgruppe (Major) Abel ( = Kdr I./Grenadier-Regiment 364)) am 13.9. zur Ablösung der 6. Panzer-Division nach Ochotschaje verlegt und der 355. Infanterie-Division am 15.9.unterstellt. Grenadier-Regiment 371, der 355. Infanterie-Division ja schon länger unterstellt, bildete dort eine separate „KGr Kiefer“ (Kdr Grenadier-Regiment 371). Diese Teile der 161. Infanterie-Division verblieben in Unterstellung zur 355.  Infanterie-Division und zogen sich mit ihr hinhaltend kämpfend im Rahmen der „Pantherbewegung“ auf den Dnjepr zurück (Übergang Kriegsbrücke bei Peski und mit Fähre Jakowlewka bei Schulgowka am 24./25.9.), um anschließend bis Ende Oktober russische Ausbruchsversuche aus dem dortigen feindlichen Brückenkopf in fortwährenden, schweren Abwehrkämpfen (Domotkan, Puschkarewka) zu verhindern. Der abgelöste Div.-Stab und Teile der in Krementschug eingesetzten Div.-Teile sowie die rückwärtigen Dienste der Division verlegten unterdessen in den Sammelraum um Dikowka (30km nw von Alexandrija) und richteten hier am 30.9. auch den Divisionsgefechtsstand ein. Seit ihrer Aufstellung am 1.12.1939 bis zum 30.9.1943 hatte die Division 24206 Mann an Verlusten. Ende Oktober 1943 erhielt der Divisionsstab 161. Infanterie-Division dann nach erneuter Verlegung in den Raum Rownoje und später nach Selenaja (30km südl. Kirowograd) den Befehl zur Aufstellung einer Korps-Abteilung A (= KAbt. A) Unter Aufhebung der Unterstellung sämtlicher Restteile der 161. Infanterie-Division unter die 355. Infanterie-Division. wurde die Division dazu in der ersten Novemberwoche 1943 mit Teilen der 293. und 355. Infanterie-Division zusammengelegt. Dabei bildete Stab/161 Infanterie-Division den neuen Stab der KAbt. A, Stab/Grenadier-Regiment 371 wurde Stab/Divisions-Gruppe 161 mit den Regimentsgruppen 336 (aus II./366) und 371 (aus II./371). Ferner traten zur Korps-Abteilung A Stab, II. und IV/AR 241, Panzerjäger-Abt. 241, Pionier-Bataillon 241, Divisions-Füsilier-Bataillon 161 (aus I./364) und Nachschubtruppen 241. Für Neuaufstellungen wurden abgegeben:
Stab/Grenadier-Regiment 336 zur 77. Infanterie-Division, Stab/Grenadier-Regiment
364 zur 367. Infanterie-Division, III./Grenadier-Regiment 366 als I./959, III./Grenadier-Regiment364 als I./958, I. und III./AR
241 als II. und III./AR 363 an die 336. Infanterie-Division.

 

Wiederaufstellung

Mit Befehl vom 27. Juli 1944 erfolgte die Neuaufstellung der Division bei der Heeresgruppe Süd aus eben dieser Korps-Abteilung A. Die Division lag zu diesem Zeitpunkt mit Front nach Osten in Rumänien an der Dnjestr-Schleife bei Grigoriopol mit rechtem Nachbarn 294.ID beim LII.AK. Linker Nachbar und zugleich Korpsgrenze zum XXXXIV.AK war die 335.ID. Der Divisionsgefechtsstand befand sich im Wald 3km ostwärts Balabanesti. Die Division war in den ersten beiden Tagen des russischen Großangriffs vom 20. August an den Kämpfen nicht unmittelbar beteiligt. Am 22. August erhielt sie im Zuge der allgemei­nen Absetzbewegung den Rückzugsbefehl für die Nacht zum 23.8.nach Westen auf Puhoi und weiter auf Gura Galbena.(24.8.) und geriet so in den großen Kessel zwischen Jassy und Husi und Kischinew. Hier wurde die Division zerschlagen. Nur vereinzelten Divisionsangehörigen gelang es, die deutschen Linien zu erreichen. Am 9. Oktober 1944 wurde die Division aufgelöst. Reste dienten zur Auffrischung der 76. Infanterie-Division und zur Wiederaufstellung der 15. Infanterie-Division

1939

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
Dezember in Aufstellung   WK I Ostpreußen

1940

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
1. Januar in Aufstellung   WK I Ostpreußen
4. Mai z. Vfg. OKH   Frankenstein
26. Mai XXIII. AK 16. Armee A Trier
8. Juni Höh. Kdo. XXXI 16. Armee A Luxemburg
20. Juni Höh. Kdo. XXXI 16. Armee C Lothringen
7. Juli Abtransport / z. Vfg. 16. Armee C Luxemburg
8. Juli XXVI. AK 18. Armee B Ostpreußen

1941

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
1. Januar XXVI. AK 18. Armee B Ostpreußen
11. April VI. AK 18. Armee B Ostpreußen
19. April VIII. AK 9. Armee * B Ostpreußen
27. Mai VIII. AK 9. Armee * Mitte Ostpreußen
22. Juni VIII. AK 9. Armee Mitte Ostpreußen
26. Juni V. AK 9. Armee Mitte Bialystok (Lagekarte)
6. Juli VIII. AK 9. Armee Mitte Nalibocka
14. Juli z. Vfg. 9. Armee Mitte Bialystok
30. Juli z. Vfg. 4. Armee Mitte Smolensk
4. August VIII. AK 9. Armee Mitte Smolensk, Wopj
15. September V. AK 9. Armee Mitte Smolensk, Wopj
28. September Armeereserve 9. Armee Mitte Wjasma
2. Oktober z. Vfg. 9. Armee Mitte Wjasma
7. Oktober VI. AK 9. Armee Mitte Wjasma
9. Oktober z. Vfg. 9. Armee Mitte Wjasma
12. Oktober XXVII. AK 9. Armee Mitte Subzow
25. Oktober XXXXI. AK Panzergruppe 3 bei 9. Armee Mitte Staritza, Kalinin (Lagekarte)
20. November XXVII. AK 9. Armee Mitte Kalinin (Lagekarte)
16. Dezember VI. AK 9. Armee Mitte Kalinin, Rshew

*als Festungsstab Blaurock

 

1942

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
1. Januar VI. AK 9. Armee Mitte Rshew, Subzow
4. Januar XXVII. AK 9. Armee Mitte Rshew, Subzow
13. Januar XXVII. AK Panzergruppe 3 bei 9. Armee Mitte Rshew, Subzow (Lagekarte)
19. Januar XXVII. AK / VI. AK * 9. Armee Mitte Rshew, Subzow
29. Januar XXVII. AK 9. Armee Mitte Rshew, Subzow
10. März Gruppe Recke (neu) 9. Armee Mitte Rshew, Subzow (Lagekarte) (Lagekarte)
9. Mai XXXXI. AK 9. Armee Mitte Rshew, Subzow (Lagekarte) (Lagekarte)
24. Juli XXXXVI. AK 9. Armee Mitte Rshew, Subzow (Lagekarte)
5. August Gruppe Bülowius 9. Armee Mitte Rshew, Subzow
7. August XXXIX. AK 9. Armee Mitte Rshew, Subzow
15. August XXVII. AK 9. Armee Mitte Rshew, Subzow (Lagekarte)
26. September z. Vfg. 9. Armee Mitte Rshew, Abtransport
5. Oktober XXV. AK 7. Armee D Frankreich (Kanal)
23. November LXXXII. AK 15. Armee D Frankreich (Kanal)

* nur Divisions-Stab mit geringen Teilen der Nachrichten-Abt und einem Reiterzug zur Führung divisionsfremder Truppen als Gruppe Recke bis 29.1.

 

1943

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
1. Januar LXXXII. AK 15. Armee D Frankreich (Kanal)
15. April z. Vfg.   Süd im Antransport
20. April XXXXVIII. Panzerkorps Kempf Süd Charkow
28. April XXXXII. AK Kempf Süd Charkow, Donez
16. August XXXXII. AK 8. Armee Süd Charkow, Donez
11. September LII. AK 8. Armee Süd Charkow
16. September LII. AK 1. Panzerarmee / 8. Armee * Süd Dnjepropetrowsk
10. November z. Vfg. ** 1. Panzerarmee Süd Rownoje

*nur Div-Stab (als Kampf-Kommandant Krementschug) und Versorgungstruppen dem AOK 8 direkt unterstellt.

** Bildung der Korps-Abteilung A

 

Nach Wiederaufstellung:

1944

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
27. Juli LII 6. Armee Südukraine Jassy
September Verbleib unbekannt      

 

2. Divisionskommandeure:

1.Dezember 1939 Generalleutnant Hermann Wilck

17. September 1941 Generalleutnant Heinrich Recke

15. August 1943 Oberst Otto Schell (m.d.F.b.) (Generalleutnant Recke war am 15. August 1943 gefallen, Oberst Schell war Kommandeur des Grenadier-Regiments 364.)

22. August 1943 Generalleutnant Karl Albrecht von Groddeck

28. August 1943 Generalleutnant Paul Drekmann

 

Juli 1944 Generalleutnant Paul Drekmann

 

3. Gliederung:

161. Infanterie-Division 1939:

Infanterie-Regiment 336

Infanterie-Regiment 364

Infanterie-Regiment 371

Artillerie-Regiment 241

Pionier-Bataillon 241

Panzerabwehr-Abteilung 241

Infanterie-Divisions-Nachrichten-Abteilung 241

Infanterie-Divisions-Nachschubtruppen 241

 

161. Infanterie-Division 1944:

Grenadier-Regiment 371

Grenadier-Regiment 866

Grenadier-Regiment 50

Feldersatz-Bataillon 241

Divisions-Füsilier-Bataillon 161

Artillerie-Regiment 241

Pionier-Bataillon 241

Panzerabwehr-Abteilung 241

Infanterie-Divisions-Nachrichten-Abteilung 241

Infanterie-Divisions-Nachschubtruppen 241

 

4. Literatur und Quellen:

- Gerhard Kippar: Das Kampfgeschehen der 161. (ostpreuß.) Infanterie-Division von der Aufstellung 1939 bis zum Ende, Selbstverlag, Bohmsende 1994

- Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945, Band 7: Die Landstreitkräfte Nr. 131 - 200, 2. Auflage, Osnabrück 1979

- Schmitz/Thies: „Die Truppenkennzeichen 1939-1945“ Bd 1 Das Heer, Biblio- Verlag, Osnabrück, 1987 
-
 DRK : Divisionsschicksale und VBL

- Schramm, Percy (Hrsg.): KTB des OKW, Bernhard & Graefe Verlag, München 1982 

- Mehner: Geheime Tagesberichte der Deutschen Wehrmachtsführung, Bd1-12, biblio- Verlag, Bissendorf 1984 – 1993

- Gerhard Kippar: Das Kampfgeschehen der 161. (ostpreuß.) Infanterie-Division von der Aufstellung 1939 bis zum Ende

- Hinze, Rolf: Rückzugskämpfe in der Ukraine 1943/44, Eigenverlag, Meerbusch, 1991

- NARA; unit history 

-NARA T 78 R 139

-NARA, T 311 R 253

- NARA, T 311 R 289 - NARA T 313 R 61 NARA T 314 R 998 NARA T 314 R 1001 NARA T 314 R 1002 NARA T 314 R 1302 NARA T 314 R 1303 NARA T 314 R 1493 NARA T 314 R 1165 NARA T 314 R 1297 NARA T 313 R 231 NARA T 312 R 59 NARA, T 312 R 310 NARA, T 315 R 406 NARA, T 314 R 245 NARA, T 312 R 297 

- NARA, T 312 R 307 NARA, T 312 R 281 NARA, T 314 R 980 NARA, T 314 R 981 NARA, T 313 R 225 NARA, T 312 R 522 NARA, T 315 R1376 (KGr Wüstenhagen, 129.ID)

- Sammlung Millmann: Zeitzeugenberichte, DRK- Gutachten, Nachlässe, Heereskarten u.a. 

- Conrady, Rshew 1942/43 (36.ID) 

- Schnabel,E. , Weg und Schicksal der 183. ID 

- Kissel, Die Katastrophe in Rumänien

- Boucsein, H., „Halten oder Sterben“ (129.ID) 

- Dokumente des OKH, CAMO, Bestand 500, Findbuch 12451, (Akte -…) auf wwii.germandocsinrussia.org/de/ 

- Dokumente der HGr Mitte (KTB) CAMO, Bestand 500, Findbuch 12454, (Akte-…) auf wwii.germandocsinrussia.org/de/