Infanterie-Ersatz-Bataillon 87
Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 87
Infanterie-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 87
Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 87
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 87
Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 87
Grenadier-Ersatz-Bataillon 87
Reserve-Grenadier-Bataillon 87

 

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab Dezember 1944:

Einheit Feldpostnummer
Stab 03842 A
1. Kompanie 03842 B
2. Kompanie 03842 C
3. Kompanie 03842 D
4. Kompanie 03842 E

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 87 wurde bei der Mobilmachung am 29. August 1939 in Wiesbaden, im Wehrkreis XII, aufgestellt. Das Bataillon unterstand der Division 172 und stellte den Ersatz für die 36. Infanterie-Division. Anfang Oktober 1939 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des III. Bataillons vom Infanterie-Regiment 270. Am 8. November 1939 wurde das Bataillon nach Rawitsch in den Warthegau, im Wehrkreis XXI, verlegt. Dort wurde das Bataillon in der Walter-Flex-Kaserne stationiert. Am 10. August 1940 wurde das Bataillon nach Wiesbaden, in den Wehrkreis XII, zurück verlegt. Im Mai 1941 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 732. Am 15. Oktober 1941 wurde das Bataillon motorisiert. Dadurch lautete die neue Bezeichnung Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 87. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Wiesbaden in je ein Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 87 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 87 geteilt. Beide Bataillone wurden am 7. November 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 87 bzw. Grenadier-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 87 umbenannt. Am 1. April 1943 wurden beide Bataillone zum Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 87 vereinigt, das neue Bataillon war nicht mehr motorisiert. Im Juli 1943 stellte das Bataillon die Quartiermeister-Abteilung vom XXII. Gebirgs-Armeekorps. Am 23. November 1944 wurde das Bataillon abermals geteilt. Diesmal in ein Grenadier-Ersatz-Bataillon 87 und ein Reserve-Grenadier-Bataillon 87. Das Reserve-Bataillon wurde nach der Aufstellung an den Westwall verlegt und dort der 172. Reserve-Division unterstellt. Das Reserve-Bataillon ging nach der Verlegung ziemlich schnell in den Fronttruppen auf.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: XII. Armeekorps; 22. Panzer-Division; 22. Schützen-Brigade; 36. Infanterie-Division; 545. Grenadier-Division; Feldkommandantur 755; Ortskommandantur 958;

Infanterie-Regimenter: 87; 630 (Teile); 663;

Grenadier-Regimenter: 87; 1085; 1086; 1087;

Panzer-Grenadier-Regimenter: 129;

Sicherungs-Regimenter: 122;

Gruppe Geheime Feldpolizei: 612;

Kommandeure: