Infanterie-Ersatz-Bataillon 80
Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 80
Grenadier-Ersatz-Bataillon 80
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 80
Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 80
Reserve-Grenadier-Bataillon 80

 

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab dem 15. Dezember 1944:

Einheit Feldpostnummer
Stab 67924 A
1. Kompanie 67924 B
2. Kompanie 67924 C
3. Kompanie 67924 D
4. Kompanie 67924 E

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 80 wurde bei der Mobilmachung am 28. August 1939 in Koblenz, im Wehrkreis XII, aufgestellt. Direkt bei der Aufstellung bildete das Bataillon das Landesschützen-Bataillon I/XII. Das Bataillon selbst unterstand der Division 172 und stellte den Ersatz für die 34. Infanterie-Division. Anfang Oktober 1939 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 270. Am 3. November 1939 wurde das Bataillon nach Hohensalza in den Warthegau, im Wehrkreis XXI, verlegt. Am 15. August 1940 wurde das Bataillon nach Heidelberg, in den Wehrkreis XII, zurück verlegt. Hier war das Bataillon in der Großdeutschland-Kaserne untergebracht. Im Mai 1941 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 732. Im Juli 1941 wurde das Bataillon wieder nach Koblenz, im Wehrkreis XII, verlegt. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Koblenz in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 80 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 80 geteilt. Beide Bataillone wurden am 7. November 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon 80 bzw. Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 80 umbenannt. Fast gleichzeitig machte das Ersatz-Bataillon Abgaben zur Aufstellung des I. Bataillons vom Grenadier-Regiment 752. Am 1. April 1943 wurden beide Bataillone zum Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 80 vereinigt. Am 23. November 1944 wurde durch das Bataillon ein Reserve-Grenadier-Bataillon 80 aufgestellt. Dieses Reserve-Bataillon wurde der 172. Reserve-Division unterstellt und in den Westwall verlegt. Im Januar 1945 wurde das Reserve-Bataillon zum I. Bataillon des Grenadier-Regiment 880 der 347. Infanterie-Division umbenannt. Das Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon stellte ebenfalls im Januar 1945 das I. Bataillon der Kampfgruppe XII/1 als Gneisenau-Einheit auf. Dieses Bataillon wurde dann noch bis Februar 1945 als I. Bataillon in das Grenadier-Regiment 1125 der 559. Volks-Grenadier-Division eingegliedert.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: 34. Infanterie-Division; Ortskommandantur 619; Ortskommandantur 707; Ortskommandantur 785; Heeresgruppe D; Heeresgruppe G; General der Panzertruppen West;

Infanterie-Regimenter: 80; 628 (Teile); 719;

Grenadier-Regimenter: 80;

Grenzwacht-Abschnitte: 112;

Kommandeure: