Infanterie-Ersatz-Bataillon 59 (Landwehr)

 

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 59 (Landwehr) wurde bei der Mobilmachung am 29. August 1939 in Ulm, im Wehrkreis V, aufgestellt. Direkt bei der Aufstellung bildete das Bataillon das Landesschützen-Bataillon X/V. Das Bataillon selbst unterstand dem Landwehr-Infanterie-Ersatz-Regiment 14 der Division 165. Das Bataillon stellte den Ersatz für die 14. Landwehr-Division, aus der später die 205. Infanterie-Division wurde. Am 7. November 1939 wurde das Bataillon nach Neutitschein, in den Wehrkreis VIII, verlegt. Am 7. Dezember 1939 wurde das Bataillon erneut verlegt, diesmal nach Olmütz, in das Protektorat Böhmen und Mähren. Am 9. März 1940 wurde das Bataillon in Infanterie-Ersatz-Bataillon 358 umbenannt, bevor es am 5. April 1940 in Infanterie-Ersatz-Bataillon 353 umbenannt wurde.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: Ortskommandantur 704;

Landwehr-Infanterie-Regimenter: 59; 182 (III.);

Kommandeure:


Infanterie-Ersatz-Bataillon 59
Schützen-Ersatz-Bataillon 59
Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 59
Panzergrenadier-Ausbildungs-Bataillon 59
Panzer-Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 59
Reserve-Panzergrenadier-Bataillon 59

 

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab 1943:

Einheit Feldpostnummer
Stab 59258 A
1. Kompanie 59258 B
2. Kompanie 59258 C
3. Kompanie 59258 D
4. Kompanie 59258 E

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 59 wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Hildesheim, im Wehrkreis XI, aufgestellt. Bei der Aufstellung bildete das Bataillon das Landesschützen-Bataillon XX/XI. Das Bataillon selbst unterstand der Division 171. Das Bataillon stellte den Ersatz für die 19. Infanterie-Division. Am 1. Dezember 1940 wurde das Bataillon nach Jena, im Wehrkreis IX, verlegt und in Schützen-Ersatz-Bataillon 59 umgewandelt. Es stellte jetzt den Ersatz für die 20. Panzer-Division. Nach der Umbenennung unterstand das Bataillon der Division 179. Am 1. August 1942 wird es erneut umbenannt, diesmal zum Panzer-Grenadier-Ersatz-Bataillon 59. Dieses Bataillon wurde dann am 10. Oktober 1942 geteilt in ein Panzer-Grenadier-Ersatz-Bataillon 59 und ein Panzer-Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 59. Diese beiden waren weiterhin in Jena beheimatet. Anfang 1943 stellte das Ersatz-Bataillon ein neues III. Bataillon vom Panzer-Grenadier-Regiment 152 auf. Beide Bataillone wurden am 10. April 1943 zum Panzer-Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 59 vereinigt. Am 1. August 1943 wurde das Bataillon erneut getrennt, diesmal in ein Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 59 und ein Reserve-Panzergrenadier-Bataillon 59. Das Ersatz-Bataillon blieb in Jena. Ab diesem 1. August 1943 unterstand das Ersatz-Bataillon dem Kommandeur der Panzertruppen IX. Das Reserve-Bataillon wurde nach der Aufstellung am 8. August 1943 nach Frankreich verlegt. Dort wurde es der 179. Reserve-Panzer-Division unterstellt. Das Ersatz-Bataillon wurde am 12. April 1944 wieder zum Panzer-Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 59 erweitert. Das Reserve-Bataillon wurde am 15. Mai 1944 zur Umgliederung der 16. Panzer-Grenadier-Division in 116. Panzer-Division verwendet und damit aufgelöst. Das Panzergrenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 59 wurde im April 1945 dem Panzer-Ausbildungs-Verband Thüringen zugeteilt.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: 20. Panzer-Division; 20. Schützen-Brigade; LXXVI. Armeekorps;

Infanterie-Regimenter: 59;

Schützen-Regimenter: 59112

Panzer-Grenadier-Regimenter: 59; 112;

Kommandeure: