Infanterie-Ersatz-Bataillon 51
Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 51
Infanterie-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 51
Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 51
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 51
Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 51
Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 30/51
Panzergrenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 51
Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 51
Panzergrenadier-Ausbildungs-Bataillon 51

 

Feldpostnummern vom Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 30/51 als II. Bataillon vom Panzer-Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Regiment 85:

Einheit Feldpostnummer
Stab 18949 K
1. Kompanie 18949 L
2. Kompanie 18949 M
3. Kompanie 18949 N
4. Kompanie 18949 P

Feldpostnummer vom Panzer-Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 51 ab dem 30. April 1945: 66009

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 51 wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Liegnitz, im Wehrkreis VIII, aufgestellt. Das Bataillon unterstand anfangs dem Kommandeur der Ersatztruppen VIII bzw. der Division 158 und stellte den Ersatz für die 18. Infanterie-Division. Anfang Dezember 1939 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 429. Am 1. Dezember 1940 wurde das Bataillon in Schützen-Ersatz-Bataillon 110 umbenannt. Am gleichen Tag wurde durch Umbenennung und Umzug aus dem Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 25 aus Stargard, im Wehrkreis II, ein neues Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 51 aufgestellt. Das neue Bataillon war in Görlitz, im Wehrkreis VIII, beheimatet und unterstand der Division 178. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Görlitz in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 51 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 51 geteilt. Beide Bataillone wurden am 7. November 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 51 bzw. Grenadier-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 51 umbenannt. Im November 1942 leistete das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Grenadier-Regiment 149 (motorisiert). Am 10. April 1943 wurden beide Bataillone in Görlitz zum Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 51 vereinigt. Das Bataillon stellte im Sommer 1944 ein kombiniertes Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 30/51 als II. Bataillon vom Panzer-Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Regiment 85 zur Panzer-Ausbildungs-Division Tatra. Die Reste vom Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 51 wurden am 1. Dezember 1944 zum Panzergrenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 51 erweitert. Ein Panzer-Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 51 wurde im April 1945 mit der Feldpostnummer 66009 im Panzer-Ausbildungs-Verband Böhmen eingesetzt. Das Ersatz-Bataillon wurde ab April 1945 in der Kampfgruppe Wagner eingesetzt.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: XXXXVI. Panzerkorps; Division z.b.V. 408; Ortskommandantur 628; Ortskommandantur 691; Ortskommandantur 692; Ortskommandantur 767; Ortskommandantur 768;

Infanterie-Regimenter: 51; 527 (Stab und II.); 646;

Grenadier-Regimenter: 51; 527 (Stab);

Panzer-Grenadier-Regimenter: 51;

Infanterie-Bataillon z.b.V. 100;

Kommandeure: