Infanterie-Ersatz-Bataillon 469
Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 469
Grenadier-Ersatz-Bataillon 469
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 469
Reserve-Grenadier-Bataillon 469

 

Feldpostnummern vom Ersatz-Bataillon, später Ausbildungs-Bataillon, noch später Reserve-Bataillon ab 1942:

Einheit Feldpostnummer
Stab 46697 A
1. Kompanie 46697 B
2. Kompanie 46697 C
3. Kompanie 46697 D
4. Kompanie 46697 E

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 469 wurde bis zum 7. September 1939 in Eutin, im Wehrkreis X, aufgestellt. Bereits bei der Aufstellung bildete das Bataillon das Landesschützen-Bataillon IV/X. Das Bataillon selbst unterstand der Division 160 und stellte den Ersatz für die 269. Infanterie-Division. Im Mai 1940 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 551. Ab dem 10.Juni 1940 unterstand das Bataillon der Division 190. Am 15. Juni 1942 wurde das Bataillon nach Radersleben, in Dänemark, verlegt. Ab dem 15. Juni 1942 unterstand das Bataillon wieder der Division 160. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 469 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 469 geteilt. Das Ersatz-Bataillon kehrte am 1. November 1942 nach Itzehoe, in den Wehrkreis X, zurück. Beide Bataillone wurden am 7. November 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon 469 bzw. Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 469 umbenannt. Nach der Umbenennung wurde das Ausbildungs-Bataillon nach Aalborg, in Dänemark, verlegt. Ab dem 1. Februar 1943 wurde das Ausbildungs-Bataillon zum Küstenschutz in Brovst und Vendsyssel, ebenfalls Dänemark, eingesetzt. Ab dem 1. April 1943 unterstand das Ersatz-Bataillon wieder der Division 190. Das Ausbildungs-Bataillon wurde am 15. April 1943 nach Ringkjöbing, ebenfalls Dänemark, verlegt. Am 7. November 1943 wurde das Ausbildungs-Bataillon zum Reserve-Grenadier-Bataillon 469 umbenannt und der 160. Reserve-Division unterstellt. Bei der Umbenennung lag das Reserve-Bataillon in Ovtrup im Raum Varde, ebenfalls Dänemark.Das Ersatz-Bataillon wurde im September 1944 auf das Stichwort "Alarm Küste" mit 2 Kompanien mobil gemacht und in die Niederlande verlegt.  Im Oktober 1944 gab das Ersatz-Bataillon 2 Kompanie zur Aufstellung vom Grenadier-Regiment 1225 ab. In den Niederlanden wurde das Ersatz-Bataillon im Oktober 1944 als Divisions-Füsilier-Bataillon 190 in die 190. Infanterie-Division eingegliedert. Das Ersatz-Bataillon wurde bereits am 24. September 1944 in Lübeck, ebenfalls Wehrkreis X, wieder aufgestellt. Das neue Bataillon unterstand nach der Aufstellung der Division 490. Am 23. November 1944 wurde beschlossen das Bataillon als Divisionsreserve der 160. Reserve-Division aus der Küstenfront herauszulösen. In der Zeit vom 27. bis zum 28. November 1944 wurde dieser Plan dann auch umgesetzt. 1945 lieferte das Ersatz-Bataillon noch zusätzlich den Ersatz für die 349. Infanterie-Division vom Wehrkreis I. Das Reserve-Bataillon wurde im Februar 1945 zum II. Bataillon des Grenadier-Regiment 659 der 160. Infanterie-Division umgebildet und damit aufgelöst. Das Ersatz-Bataillon wurde im März 1945 an der Weser eingesetzt. 

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: 269. Infanterie-Division;

Infanterie-Regimenter: 257 (Teile); 469; 538 (II.); 552 (Teile);

Grenadier-Regimenter: 469;

Kommandeure: