Infanterie-Ersatz-Bataillon 465
Reserve-Infanterie-Bataillon 465
Grenadier-Ersatz-Bataillon 465
Reserve-Grenadier-Bataillon 465

 

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab September 1944:

Einheit Feldpostnummer
Stab 25434 A
1. Kompanie 25434 B
3. Kompanie 25434 C
4. Kompanie 25434 D

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 465 wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Kamenz, im Wehrkreis IV, aufgestellt. Bereits während der Aufstellung bildete das Bataillon die Landesschützen-Bataillone VIII/IV, XXV/IV und XXVII/IV. Das Bataillon unterstand der Division 154 und stellte den Ersatz für die 255. Infanterie-Division. Der Stab vom Bataillon bildete am 1. Dezember 1939 den Stab und eine Kompanie vom II. Bataillon des Infanterie-Regiment 382 der 164. Infanterie-Division. Fast gleichzeitig bildete das Bataillon den Stab und eine Kompanie vom II. Bataillon des Infanterie-Regiment 433 der 164. Infanterie-Division. Am 1. April 1940 wurde das Bataillon nach Dresden, ebenfalls Wehrkreis IV, verlegt. Das Bataillon war vom 13. Juni 1940 bis zum 6. Juli 1940 als II. Bataillon vom Feldrekruten-Infanterie-Regiment 264 unter dem Kommandeur der Ersatztruppen 400 in Tarnow im Generalgouvernement stationiert. Ab dem 6. Juli 1940 wurde das Bataillon auf den Truppenübungsplatz Zeithain bei Riesa, ebenfalls Wehrkreis IV, verlegt. Am 30. September 1940 wurde das Bataillon aufgelöst. Am 1. Dezember 1940 in Naumburg, ebenfalls Wehrkreis IV, ein neues Infanterie-Ersatz-Bataillon 465 aufgestellt. Das neue Infanterie-Ersatz-Bataillon 465 entstand durch Umbenennung des Infanterie-Ersatz-Bataillon 53 und unterstand der Division 174. Am 3. August 1941 wurde das Bataillon nach Neustadt an der Mettau, in das Protektorat Böhmen und Mähren, verlegt. Ab dem 1. Juni 1942 unterstand das Bataillon der Division 154. Am 15. September 1942 wurde das Bataillon in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 465 und ein Reserve-Infanterie-Bataillon 465 geteilt. Nach der Teilung unterstand das Ersatz-Bataillon ab dem 1. Oktober 1942 der Division 464. Das Reserve-Bataillon wurde nach der Aufstellung nach Tarnow, in das Generalgouvernement, verlegt und unterstand dort der 154. Reserve-Division. Im Oktober 1942 wurde das Ersatz-Bataillon nach Weißenfels, ebenfalls Wehrkreis IV, verlegt. Dort wurde das Ersatz-Bataillon 465 in der Straßburg-Kaserne stationiert. Die beiden Bataillone wurden am 2. November 1942 zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 465 bzw. Reserve-Grenadier-Bataillon 465 umbenannt. Im September 1944 erhielt das Bataillon seine Feldpostnummern, dabei befand sich auch die Reserve-Panzerjäger-Kompanie 209, welche die Nummer 25434 E erhielt. Das Reserve-Bataillon wurde im Oktober 1944 zum I. Bataillon vom Grenadier-(Feldausbildungs-) Regiment 564 umbenannt. Das Ersatz-Bataillon wurde am 31. Mai 1944 aufgelöst.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: 6. Armee; 11. Armee; XXIX. Armeekorps; 336. Infanterie-Division; Division z.b.V. 431; Ortskommandantur 448; Feldkommandantur 750; Kreiskommandantur 781;

Infanterie-Regimenter: 465; 685;

Grenadier-Regimenter: 465; 685;

Gruppe Geheime Feldpolizei 580;

Kommandeure: