Infanterie-Ersatz-Bataillon 192
Reserve-Infanterie-Bataillon 192
Grenadier-Ersatz-Bataillon 192
Reserve-Grenadier-Bataillon 192
Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 192

 

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab dem 24. April 1944, gestrichen am 29. August 1944:

Einheit Feldpostnummer
Stab 01646 A
1. Kompanie 01646 B
2. Kompanie 01646 C
3. Kompanie 01646 D
4. Kompanie 01646 E

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab dem 6. September 1944:

Einheit Feldpostnummer
Stab 45596 A
1. Kompanie 45596 B
2. Kompanie 45596 C
4. Kompanie 45596 D

Feldpostnummern vom Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon ab dem 22. April 1945:

Einheit Feldpostnummer
Stab 58174 A
1. Kompanie 58174 B
2. Kompanie 58174 C
3. Kompanie 58174 D
4. Kompanie 58174 E

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 192 wurde bis zum 8. September 1939 in Dresden, im Wehrkreis IV, aufgestellt. Direkt bei der Aufstellung bildete das Bataillon das Landesschützen-Bataillon VI/IV. Das Bataillon selbst unterstand der Division 154 und stellte den Ersatz für die 56. Infanterie-Division. Das Bataillon bildete am 2. Dezember 1939 den Stab und eine Kompanie vom III. Bataillon des Infanterie-Regiment 433 der 164. Infanterie-Division. Der Stab wurde am 15. Februar 1940 wieder als Infanterie-Ersatz-Bataillon 192 neu aufgestellt. Im April 1941 gab das Bataillon seine 3. Kompanie zur Aufstellung des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 724 ab, sie wurde danach wieder ersetzt. Am 4. August 1941 wurde das Bataillon nach Jermer-Josefstadt, in das Protektorat Böhmen und Mähren, verlegt und dort der Division 174 unterstellt. Im Dezember 1941 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 558. Ab dem 1. Juni 1942 unterstand das Bataillon wieder der Division 154. Im Juli 1942 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung vom Infanterie-Regiment 113. Am 22. September 1942 wurde das Bataillon in Germer-Josefstadt in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 192 und ein Reserve-Infanterie-Bataillon 192 geteilt. Nach der Teilung unterstand das Ersatz-Bataillon ab dem 1. Oktober 1942 der Division 404. Das Reserve-Bataillon unterstand nach der Aufstellung der 154. Reserve-Division und wurde nach Krakau, in das Generalgouvernement, verlegt. Die beiden Bataillone wurden am 2. November 1942 zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 192 bzw. Reserve-Grenadier-Bataillon 192 umbenannt. Bei der Umbenennung war das Ersatz-Bataillon wieder in Bautzen, im Wehrkreis IV, beheimatet. Das Reserve-Bataillon bildete im Oktober 1944 das II. Bataillon des Grenadier-(Feldausbildungs-) Regiment 223, welches später zum Grenadier-Feldausbildungs-Regiment 563 wurde. Im April 1945 wurde das Ersatz-Bataillon als Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 192 in der Division 404 mobil gemacht.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Stäbe: Straßen-Transport-Gruppe XVII; XXIX. Armeekorps; LIV. Armeekorps; 56. Infanterie-Division; Ortskommandantur 304; Ortskommandantur 314; Ortskommandantur 324; Division z.b.V. 404; Division z.b.V. 454; Korück 585; Feldkommandantur 602; Feldkommandantur 674; Ortskommandantur 874; Ortskommandantur 875; Ortskommandantur 932; Ortskommandantur 933; Verbindungsstab 989; Verbindungsstab 993; Heeresgruppe A; Heeresgruppe Don; Korps-Abteilung D; Heeresgruppe Mitte; Heeresgruppe Nordukraine; Heeresgruppe Süd;

Infanterie-Regimenter: 192; 465; 686;

Grenadier-Regimenter: 171; 192; 234; 686;

Gruppe Geheime Feldpolizei: 637; 644;

Kommandeure: