27. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division "Langemark"

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1. Einsatz und Unterstellung:

Die 27. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division "Langemark" wurde am 19. Oktober 1944 im Raum Soltau in der Lüneburger Heide aus der aus Kurland evakuierten (6.) SS-Freiwilligen-Sturm-Brigade "Langemarck" als Stamm gebildet. Während der Aufstellung wurde die Umgliederung der Division nach dem Stand einer "Division 45" befohlen. Im Februar 1945 wurde die Division an die Pommern-Front verlegt. Nach den Abwehrkämpfen in Pommern stand die Division an der Oder. Nach harten Kämpfen und schweren Verlusten mußte sich die Division auf Stettin zurückziehen und geriet hier in russische Gefangenschaft.

 

1944

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
Dezember in Aufstellung BdE   Lüneburger Heide

1945

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
Januar in Aufstellung SSFHA   Lüneburger Heide (Lagekarte)
Februar III. SS 11. Armee Weichsel Pommern (Lagekarte)
März III. SS 3. Panzerarmee Weichsel Pommern
April z. Vfg. 3. Panzerarmee Weichsel Pommern

 

2. Divisionskommandeure:

September 1944 Obersturmbannführer Conrad Schellong

Oktober 1944 Oberführer Thomas Müller

 

3. Gliederung:

SS-Freiwilligen-Grenadier-Regiment 66

SS-Freiwilligen-Grenadier-Regiment 67

SS-Freiwilligen-Grenadier-Regiment 68

SS-Artillerie-Regiment 27

SS-Pionier-Bataillon 27

SS-Panzerjäger-Abteilung 27

SS-Nachrichten-Abteilung 27

SS-Divisions-Versorgungs-Regiment 27

 

4. Literatur und Quellen:

Rolf Michaelis: Die Grenadier-Divisionen der Waffen-SS. Teil 2. Michaelis-Verlag, Berlin 1994.
Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 4. Die Landstreitkräfte 15–30. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Bissendorf 1976
Werner Haupt: Deutsche Spezialdivisionen 1935 - 1945. Podzun-Pallas-Verlag, Wölfersheim, 1995