Flak-Regiment 64

 

Regimentsstab mit drei Abteilungen, die getrennt voneinander eingesetzt wurden.

Stab / Flak-Regiment 64 (o)

Aufgestellt am 26. August 1939 in Duisburg als Flakgruppe Duisburg. Im November 1943 unterstand der Stab der 4. Flak-Division und führte im November 1943 die schwere Flak-Abteilung 305, der schweren Flak-Abteilung 447, die schwere Flak-Abteilung 394, die schwere Flak-Abteilung 401, die schwere Flak-Abteilung 472, die schwere Flak-Abteilung 623, die schwere Flak-Abteilung 703, die leichte Flak-Abteilung 883, die leichte Flak-Abteilung 884, die leichte Flak-Abteilung 838, die 6. / leichte Flak-Abteilung 890 und die Lsp. 106. Der Stab wurde im April 1945 im Ruhrkessel vernichtet.

Kommandeure:

26. August 1939 Generalmajor Georg von Kutzleben

31. Mai 1940 Oberstleutnant Adolf Wolf

25. Juni 1940 Generalmajor Georg von Kutzleben

März 1942 Oberst Karl Schuchardt

10. April 1942 Oberstleutnant Rudolf Erlenbach

20. April 1943 Oberstleutnant Erich Gröpler

15. Dezember 1943 Oberst Ernst Krag

5. März 1945 Oberst Rudolf von Minden

2. April 1945 Oberst Ernst Schürmann

 

I. / Flak-Regiment 64 (gem. mot.)

Aufgestellt am 1. Oktober 1937 in Düsseldorf mit fünf Batterien. Die Abteilung unterstand dem Höheren Kommandeur der Flakartillerie im Luftkreis IV, ab Februar 1938 dem Luftgaukommando VI und ab Juli 1938 dem Luftverteidigungskommando 4. Im Mai 1940 wurde die Abteilung beim II. Flakkorps im Raum Calais eingesetzt. Im Juni 1940 war er bei Abbeville und im August 1940 bei Calais eingesetzt. Im April 1941 wurde sie mit dem XXX. Armeekorps auf dem Balkan eingesetzt. Ab Juni 1941 nahm sie bei der 11. Armee am Rußlandfeldzug teil. Die Abteilung wurde auf der Krim und bei Kretsch eingesetzt und kam im September 1942 in den Raum Leningrad unter dem Stab des Flak-Regiments 18 bei der 6. Flak-Division. 1943 lag sie bei Gomel bei der 18. Flak-Division. Im November 1943 unterstand sie dem Stab des Flak-Regiments 21 bei der 12. Flak-Division, im Januar 1944 dem Stab des Flak-Regiments 31 bei der 23. Flak-Division und ab Februar 1944 der 18. Flak-Division. Im Mai 1944 wurde die Abteilung dem Stab des Flak-Regiments 21 bei der 12. Flak-Division unterstellt, im September 1944 dem Stab des Flak-Regiments 34 bei der 18. Flak-Division und ab Oktober 1944 dem Stab des Flak-Regiments 125 bei der 18. Flak-Division. 1945 lag die Abteilung in Ostpreußen.

 

II. / Flak-Regiment 64 (gem. mot.)

Aufgestellt im Oktober 1941 in Frankreich aus der II. / Flak-Regiment 441 mit fünf Batterien. Die Abteilung lag bis November 1942 in Cean und unterstand ab November 1943 der 16. Flak-Division. Ab Juni 1944 unterstand die Abteilung bei Amiens dem Flak-Sturm-Regiment 3 unter dem III. Flakkorps. Im Juli 1944 lag die Abteilung erneut im Raum Cean und im Dezember 1944 in den Ardennen bei der 1. Flak-Brigade.

 

III. / Flak-Regiment 64 (Sw. mot.)

Aufgestellt am 15. November 1938 in Düsseldorf mit drei Batterien. Die Abteilung unterstand in Düsseldorf dem Luftverteidigungskommando 4, ab September 1941 der 4. Flak-Division. 1942 wurde eine 4. (die 14.) Batterie aufgestellt. Die Abteilung wurde im August 1943 zur Flakscheinwerfer-Abteilung 560 umgewandelt.