Flak-Regiment 14

 

Flak-Regiment mit Regimentsstab und drei Abteilungen, die  getrennt voneinander eingesetzt wurden.

 

Stab / Flak-Regiment 14 (o)

Aufgestellt am 15. November 1938 in Köln-Porz. Der Stab unterstand dem Luftverteidigungskommando 4. Bei Kriegsbeginn bildete der Stab die Flakgruppe Köln. Er unterstand der 7. Flak-Division und führte im Januar 1944 die 5. und 6. / schwere Flak-Abteilung 135, die 3. / schwere Flak-Abteilung 353, die schwere Flak-Abteilung 381, die schwere Flak-Abteilung 666, die leichte Flak-Abteilung 749 und die 4. / leichte Flak-Abteilung 889. Der Stab verblieb bis Kriegsende in Köln.

Kommandeure:

15. November 1938 Oberstleutnant Georg Neuffer

1. April 1939 Oberst Hans-Georg Schreder

12. Juli 1940 Oberst Hans Simon

26. August 1940 Oberst Wilhelm-Friedrich Cohrs

16. Juli 1943 Oberst Werner Knublauch

April 1944 Oberst Ernst Bachmann

27. Dezember 1944 Oberst Georg Tyroller

14. März 1945 Oberst Friedrich-Wilhelm Schophoff

 

I. / Flak-Regiment 14 (gem. mot.)

Aufgestellt am 1. Oktober 1936 in Lüdenscheid mit fünf Batterien. Die Abteilung unterstand dem Höheren Kommandeur der Flakartillerie im Wehrkreis III, ab Februar 1938 dem Luftgaukommando VI und ab Juli 1938 dem Luftverteidigungskommando 4. Im Mai 1940 nahm die Abteilung am Westfeldzug teil und unterstützte dabei das XI. Armeekorps. Im April 1941 unterstand die Abteilung dem Stab des Flak-Regiments 201 auf dem Balkan. Ab Juni 1941 nahm die Abteilung dann am Rußlandfeldzug teil. Im Juli 1942 lag die Abteilung bei Sewastopol, im September 1942 in Nord-Rußland bei der 6. Flak-Division. Im März 1943 wurde die Abteilung nach Frankreich verlegt und in Toulon dem Stab des Flak-Regiments 18 bei der 13. Flak-Division. Ab März 1944 unterstand die Abteilung dem Stab des Flak-Regiments 85 bei der 5. Flak-Brigade Im August 1944 verlegte die Abteilung nach Südfrankreich, wo sie dem Stab des Flak-Regiments 18 unterstand. Im September 1944 kam sie in den Luftgau V, wo sie der 13. Flak-Division unterstellt wurde. 1945 lag die Abteilung am Oberrhein.

 

II. / Flak-Regiment 14 (gem. mot.)

Aufgestellt am 1. Oktober 1937 in Bonn als leichte Abteilung und dem Höheren Kommandeur der Flakartillerie im Luftkreis III unterstellt. Am 15. November 1938 wurde die Abteilung zur leichten Flak-Abteilung 84 umgewandelt.
Neu aufgestellt am 15. November 1938 in Köln-Ossendorf aus der I. / Flak-Regiment 74 mit fünf Batterien. Die Abteilung unterstand dem Luftverteidigungskommando 4. Bis 1941 lag die Abteilung im Luftgau VI. Ab Juni 1941 nahm die Abteilung am Rußlandfeldzug teil und war im September 1941 auf Zusammenarbeit mit dem XX. Armeekorps angewiesen. Am 23. September 1941 unterstand die Abteilung dem Stab des Flak-Regiments 71 und lag bei der 4. Armee. 1942 unterstand die Abteilung dem Stab des Flak-Regiments 10 bei der 18. Flak-Division, im Februar 1944 dem Stab des Flak-Regiments 6 bei der 10. Flak-Brigade, im März 1944 dem Stab des Flak-Regiments 182 bei der 2. Flak-Division, im April 1944 dem Stab des Flak-Regiments 151 bei der 6. Flak-Division und ab Mai 1944 der 18. Flak-Division. Ab September 1944 unterstand die Abteilung dem Stab des Flak-Regiments 23 bei der 10. Flak-Brigade und ab Oktober 1944 dm Stab des Flak-Regiments 10 bei der 23. Flak-Division. Im Januar 1945 lag sie bei Radom, im April 1945 in Fürstenwalde.

 

III. / Flak-Regiment 14 (Sw. mot.)

Aufgestellt am 15. November 1938 in Düsburg mit drei Batterien. Die Abteilung unterstand dem Luftverteidigungskommando 4 und lag bis 1941 in Deutschland. Ab Januar 1942 fungierte die Abteilung als II. / Flakscheinwerfer-Regiment 2 und nahm am Himmelbett-System teil. 1942 wurde eine vierte Batterie aus der 5. / 113 aufgestellt. 1943 lag die Abteilung im Luftgau XI und dem Luftgau VII. Im August 1943 wurde sie zur Flakscheinwerfer-Abteilung 470.