Fallschirmjäger-Regiment 24

Feldpostnummern:

Stab L62251
I. Bataillon L61771
II. Bataillon L62403
III. Bataillon L61048
13. Kompanie L63496
14. Kompanie L60454
15. Kompanie L61480
Kolonne L62530

 

Das Fallschirmjäger-Regiment 24 wurde Mitte Januar 1945 aus dem "Fallschirmjäger-Ausbildungs-Regiment Hübner" gebildet, das III. Bataillon stellte das Luftwaffen-Festungsbataillon XXVII auf. Das Regiment unterstand der 8. Fallschirmjäger-Division. Außer reger Gefechtsaufklärung fand in diesem Abschnitt nur geringe Kampftätigkeit statt. Mitte Februar 1945 wurde das Regiment aus der Maas-Stellung herausgelöst und zur Verstärkung in den Raum ostwärts von Uedem verlegt und bezog am 25. Februar 1945 im Hochwald bei Marienbaum Verteidigungsstellungen im Verlauf der vom Rhein nach Südwesten in Richtung auf Weeze ausgebauten "Schlieffen-Linie". Anfang März 1945 verteidigte die 8. Fallschirmjäger-Division mit den ihr nun wieder unterstellten Divisionen  den Südabschnitt des Rheinbrückenkopfes bei Wesel. Die Fallschirmjäger-Regimenter 22 und 24 verteidigten den Raum um Borth und Wallach. Der Brückenkopf wurde am 9. März 1945 planmäßig geräumt. Nach dem Übergang auf das rechte Rheinufer bezog die 8. Fallschirmjäger-Division neue Verteidigungsstellungen beiderseits Rees. In der Nacht auf den 24. März 1945 begannen die alliierten Übersetzversuche über den Rhein. Zwei Tage lang konnte die Division alle alliierten Übersetzversuche abweisen. Nach dem alliierten Durchbruch beim rechten Nachbarn bis Millingen und den Angriffen der bei Hamminkeln und Loikum gelandeten britischen Fallschirmjäger in Richtung auf Haldern, drohte der Division die Einschließung. Bis auf das in der Stadt Rees eingesetzte Armee-Sturm-Bataillon wich die Division am 26. März 1945 in Richtung auf Issenburg aus. In der Folge ging das Fallschirmjäger-Regiment 24 zusammen mit der 8. Fallschirmjäger-Division über Aalten, Greonlo in Richtung auf Enschede zurück. Ende März 1945 erreichte das Regiment weiter nach Norden ausweichend die Linie Neede - Alstätte. Nach Verzögerungsgefechten im Raum um Enschede verteidigte es Anfang April mehrere Tage lang zwischen Oldenzaal und Benzheim und ging am 6. April 1945 zwischen Rheine und Lingen auf die Ostseite der Ems über. Nach diesem Übergang folgte eine größere Absetzbewegung bis in den Raum um Oldenburg. Am 10. April 1945 wurde die 8. Fallschirmjäger-Division aus der Front gezogen und in den Raum Cloppenburg und südlich von Oldenburg verlegt. Anfang Mai 1945 wurde die Division erneut aus der Front gelöst, um über Hamburg nach Schleswig-Holstein verlegt, um sich dort als Armee-Reserve für den südostwärts Hamburg erwarteten alliierten Angriff über die Elbe bereit zu halten. Zur Ausführung dieses Befehls kam es jedoch nicht mehr. Das Fallschirmjäger-Regiment 24 beendete den Krieg am 5. Mai 1945 im Raum Bramstedt.

 

Regimentskommandeure:

Oberstleutnant Friedrich Hübner Februar 1945 - Februar 1945

Major Zandern Februar 1945 - März 1945

Oberstleutnant Siegfried Hagena März 1945 - März 1945

Oberstleutnant Mehnert 25. März 1945 -