Divisionseinheiten der 4. Panzer-Division

 

Feldersatz-Bataillon 84
Feldersatz-Bataillon 103

 

Feldpostnummern ab 1941: Die Einheiten wurden als Teile des Feldersatz-Bataillon der 4. Panzer-Division eingetragen. Noch 1941 wurden die Einheiten in Feldersatz-Bataillon 84 der 4. Panzer-Division umbenannt. 1943 verschwand der Zusatz der 4. Panzer-Division. Am 18. September 1943 wurden die Einheiten in Feldersatz-Bataillon 103 umbenannt. Anfang Januar 1945 wurden alle Einheiten gestrichen. Am 3. Januar 1945 wurde die gesamte Einheit bei einer gemeinsamen Nummer eingetragen.

Einheit Feldpostnummer Nummer ab Jan/45
Stab 21705 01911 A
1. Kompanie 22079 01911 B
2. Kompanie 23320 01911 C
3. Kompanie 24636 01911 D

Das Feldersatz-Bataillon 84 wurde am 14. März 1941 im Wehrkreis XIII aufgestellt. Nach der Aufstellung unterstand das Bataillon der 4. Panzer-Division. Am 1. September 1943 wurde das Bataillon in Feldersatz-Bataillon 103 umbenannt. Damit trug das Bataillon jetzt die Nummer des Artillerie-Regiment der Division. Nach der Umbenennung unterstand das Bataillon weiter der 4. Panzer-Division.

Kommandeure:

Hauptmann Horst Beintker (1944)

 

Kraftfahr-Abteilung München
Aufklärungs-Abteilung (mot.) 7
Panzer-Aufklärungs-Abteilung 7

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden als Teile der Aufklärungs-Abteilung 7 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1940/41 bzw. 1941 wurde bei den Einheiten der Zusatz der 4. Panzer-Division eingetragen. 1941 wurde die 2. Schwadron zur 1. Panzer-Späh-Schwadron Aufklärungs-Abteilung 27 der 17. Panzer-Division umbenannt. Bereits 1940/41 waren alle Einheiten um eine Nummer aufgerückt. 1942 wurde der Stab gestrichen. Die anderen Einheiten wurden 1942 zu Einheiten vom Kradschützen-Bataillon 34 umbenannt.

Einheit Feldpostnummer
Stab 03811
1. Schwadron 05230
2. Schwadron 04363 bis 1941

ab 40/41 28050

3. Schwadron 28050 bis 40/41

ab 40/41 23011

4. Schwadron 23011 bis 40/41
Kolonne 04478

Die Kraftfahr-Abteilung München wurde am 1. Oktober 1934 in München, im Wehrkreis VII, aufgestellt. Die Bezeichnung wurde zur Tarnung gewählt. Die Abteilung wurde nach der Aufstellung der 2. Kraftfahr-Kampf-Brigade unterstellt. Am 15. Oktober 1935 wurde die Abteilung in Aufklärungs-Abteilung (motorisiert) 7 umbenannt. Die Abteilung wurde jetzt der Aufklärungs-Brigade unterstellt. 1937 wurde die Abteilung der 2. Panzer-Division unterstellt. Im März 1938 nahm die Abteilung am Einmarsch in Österreich und im Oktober in das Sudetenland teil. Anschließend kehrte sie als einziger Truppenteil der 2. Panzer-Division in ihre Garnison nach München zurück, wo sie der 4. Panzer-Division unterstellt wurde. 1939 nahm die Abteilung an der Besetzung der Tschechoslowakei teil und kehrte im April 1939 nach München zurück. Nach Versammlung der 4. Panzer-Division in Schlesien nahm die Abteilung ab dem 1. September 1939 am Polenfeldzug teil. Die Abteilung griff über Radomsk an, erreichte südlich von Lodz die Weichsel und am 7. September die westlichen Vorstädte Warschaus. Es folgten Abwehrkämpfe am Westrand von Warschau sowie an der Bzura und der Weichsel. Ende September 1939 kehrte die Division in die Heimatgarnison zurück. Nach dem Polenfeldzug verlegte die Abteilung Ende November 1939 in den Raum Lüdenscheid - Wipperfürth - Olpe. Am 1. Februar 1940 wurde die Abteilung in Panzer-Aufklärungs-Abteilung 7 umbenannt. Im gleichen Monat erfolgte die Verlegung der Abteilung in den Raum um Bergheim westlich von Köln. Ab dem 10. Mai 1940 nahm die Abteilung dann im Rahmen der 4. Panzer-Division am Westfeldzug teil. Bei Maastricht überschritt die Abteilung die Maas und kämpfte anschließend um die Dyle-Stellung bei Gembloux-Ernage. Nach dem Durchbruch durch die belgische Verteidigungslinie stieß die Abteilung auf dem Charleroi-Kanal vor. Südwestlich von Maubeuge kam es zu Kämpfen um den Mormalwald. Anschließend verlegte die Abteilung in den Raum Arras-Cambrai. Von dort aus stieß sie über den La-Bassée-Kanal auf Béthune-Armentières vor. Es folgte der Angriff aus dem Somme-Brückenkopf bei Péronne aus auf Roye-Avre. Im Anschluß daran durchbrach die Abteilung im Verband mit der 4. Panzer-Division die Weygand-Linie über Fonches-Etalon auf Roye und marschierte anschließend in den Raum südlich von St. Quentin. Es folgten Verfolgungskämpfe in Richtung Südosten bis in den Raum um Dijon - Pontarlier - Dola - Saone nahe der Schweizer Grenze. Von hier aus drehte die Abteilung nach Norden ab und stieß in den Raum nördlich von Valence - Rhone vor, wo sie das Ende des Westfeldzuges erlebte. Im Anschluß kehrte sie in ihren Garnisonsort zurück. Im November 1940 wurde die 2. (Panzerspäh-) Kompanie an die Panzer-Aufklärungs-Abteilung 27 abgegeben. Dafür rückten die anderen Kompanien jeweils eine Nummer auf. Mitte Februar 1941 verlegte die Abteilung aus ihrem Garnisonsort nach Frankreich in den Raum nördlich von Bordeaux. Mitte April 1941 erfolgte die Verlegung nach Westungarn als Reserve für den Balkanfeldzug, wo sie aber nicht mehr eingesetzt wurde. Ab dem 25. April 1941 verlegte die Abteilung in den Raum um Posen und Mitte Juni an den Bug südwestlich von Brest-Litowsk. Ab dem 22. Juni 1941 nahm die Abteilung am Rußlandfeldzug teil. Die Abteilung überquerte den Bug, die Beresina und den Dnjepr südlich von Mogilew und stieß in den Raum südlich von Roslawl vor. Hier drehte sie nach Süden ein und griff über die Desna auf Lochwitza an, wo der Kessel von Kiew geschlossen werden konnte. Nachdem die Abteilung bis Ende Oktober 1941 bis vor Tula südlich von Moskau und Ende November / Anfang Dezember 1941 im Rahmen einer zusammengestellten Panzerbrigade erneut bis Kaschira südostwärts Moskau vorgestoßen war, hatte die Abteilung so schwere Verluste erlitten, dass sie am 5. Mai 1942 aufgelöst und in das Kradschützen-Bataillon 34 eingegliedert werden musste.

Für die Ersatzgestellung der Abteilung war die Ersatz-Abteilung für motorisierte Aufklärungs-Einheiten 7 zuständig. Ab dem 1. Oktober 1941 war das Kradschützen-Ersatz-Bataillon 7 für diese Aufgabe zuständig.

Kommandeure:

Major Marzahn 1939 - November 1940

Hauptmann Hubert Nierle 1941 - 19. Oktober 1941

 

Panzer-Aufklärungs-Abteilung 4

 

Feldpostnummern ab 1943: Die Einheiten wurden durch Umbenennung vom Kradschützen-Bataillon 34 als Teile der Panzer-Aufklärungs-Abteilung 4 eingetragen. Noch 1943 wurde die 2. Kompanie gestrichen. Am 6. September 1943 wurde bei einer anderen Nummer wieder eine 2. Kompanie eingetragen. Am 5. November 1943 wurden die Kompanien umgegliedert. Am 28. Juni 1944 wurde die Kolonne in Versorgungs-Kompanie umbenannt. Anfang Januar 1945 wurden alle Einheiten gestrichen. Am 5. Januar 1945 wurde die gesamte Einheit bei einer gemeinsamen Nummer eingetragen.

Einheit Feldpostnummer Einheit Nummer ab Jan/45
Stab 07459 Stab 07252 A
1. Kompanie 38072 bis Nov/43

ab Nov/43 05230

1. Kompanie 07252 B
2. Kompanie 42820 gestr. 1943

ab Sep/43 03428

2. Kompanie 07252 C
3. Kompanie 28050 bis Nov/43

ab Nov/43 38072

3. Kompanie 07252 D
4. Kompanie 05230 bis Nov/43

ab Nov/43 28050

4. Kompanie 07252 E
5. Kompanie 23011 5. Kompanie 07252 F
Kolonne
Versorgungs-Kompanie
04478 Versorgungs-Kompanie 07252 G

Die Panzer-Aufklärungs-Abteilung 4 wurde am 30. April 1943 aufgestellt. Die Abteilung entstand im Zuge der Auffrischung der Abteilung bei Nowgorod durch die Umbenennung des Kradschützen-Bataillon 34. Nach der Aufstellung unterstand die Abteilung weiter der 4. Panzer-Division. Die Abteilung wurde im Anschluß gegen Partisanen im Raum um Potschep / Trubtschewsk eingesetzt. Erst mit der Vorbereitung auf das Unternehmen "Zitadelle" im Juni 1943 konnte die Abteilung wieder voll aufgefüllt und ausgerüstet werden. Die 1. und 2. Kompanie wurden mit SPW ausgerüstet, die 3. Kompanie wurde zur schweren Kompanie, die 4. Kompanie Panzerspähkompanie und die 5. Kompanie Panzeraufklärungskompanie. Bei der Schlacht um Kursk kam es zu schweren Gefechten. Nach dem Scheitern der Offensive im Juli 1943 kämpfte die Abteilung von ihrer Division abgesetzt im Bereich der 9. Armee aus dem Orel-Bogen. Ab März 1944 marschierte die Abteilung in den Raum südlich von Brest-Litowsk, um von hier aus an Entlastungsangriffen im Raum um Kowel teilzunehmen. Während der russischen Sommeroffensive 1944 folgten Abwehrgefechte im Verband der 4. Panzer-Division bei Baranowice, am Myshonka-Fluß, bei Slonim und am Narew. Im August 1944 verlegte sie nach Litauen, wo sie bis Anfang Januar 1945 an den ersten drei Kurlandschlachten teilnahm. Ende Januar 1945 wurde die Abteilung auf dem Seeweg von Libau aus nach Danzig verlegt und hier aufgefrischt. Im Verband der 4. Panzer-Division nahm die Abteilung an den Kämpfen zur Abwehr der russischen Großoffensive zur Ostsee teil. Es folgten Abwehrkämpfe in der Tucheler Heide, in den Räumen um Heiderode, Bütow, Karthaus, Gotenhafen, Danzig, in der Weichselmündung und im Mai 1945 bis zur Kapitulation an der Frischen Nehrung.

Für die Ersatzgestellung der Abteilung war die Panzer-Aufklärer-Ersatz-Abteilung 7 zuständig.

Kommandeure:

Hauptmann Wilhelm Westermann (1944)

Hauptmann der Reserve Rudolf Kendler (Juli 1944) m.F.b.

Hauptmann Fritz Kelsch (1944)

 

Panzerabwehr-Abteilung 49
Panzerjäger-Abteilung 49

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden als Teile der Panzer-Abwehr-Abteilung 49 eingetragen. Anfang 1940 wurde dann auch die 3. Kompanie umbenannt. Mitte 1940 wurden die Einheiten in Panzerjäger-Abteilung 49 umbenannt. 1943 wurde eine 6. Kompanie eingetragen, welche am 14. März 1944 wieder gestrichen wurde. Am 28. Juni 1944 wurde beim Stab zusätzlich eine Versorgungs-Kompanie eingetragen. Anfang Januar 1945 wurden alle Einheiten gestrichen. Am 3. Januar 1945 wurde die gesamte Einheit bei einer gemeinsamen Nummer eingetragen. Der Eintrag wurde am 23. Januar 1945 auf 4 Kompanien erweitert.

Einheit Feldpostnummer Einheit Nummer ab Jan/45
Stab 32286 bis Jun/44

ab Jun/44 32286 A

Stab 04313 A
1. Kompanie 34821 1. Kompanie 04313 B
2. Kompanie 31440 2. Kompanie 04313 C
3. Kompanie ab 1940 36751 3. Kompanie 04313 D
6. Kompanie ab 1943 48461 gestr. Mär/44 4. Kompanie ab Jan/45 04313 E
Versorgungs-Kompanie ab Jun/44 32286 B Versorgungs-Kompanie 04313 F

Die Panzer-Abwehr-Abteilung 49 wurde am 1. April 1939 in Wöllersdorf, im Wehrkreis XVII, aufgestellt. Die Abteilung wurde aus der österreichischen Kanonen-Abteilung 1 aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde die Abteilung nach Schweinfurt, im Wehrkreis XIII, verlegt. Bei der Mobilmachung wurde die Abteilung, die der 4. Panzer-Division unterstand, durch die 5. Kompanie vom MG-Bataillon 66 verstärkt. Am 13. März 1940 wurde eine 3. Kompanie für die Abteilung aus den Grenzwacht-Regimentern 46 und 56 gebildet. Am 16. März 1940 wurde die Abteilung in Panzerjäger-Abteilung 49 umbenannt. Im Januar 1945 wurde die Abteilung aufgefrischt.

Für die Ersatzgestellung der Abteilung war die Panzerabwehr-Ersatz-Abteilung 10, später Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 10, zuständig.

Kommandeure:

Major Wedra - 27. Mai 1940 (verwundet)

Hauptmann Kopal 27. Mai 1940 - 2. Juni 1940 (verwundet)

Major Geffers 2. Juni 1940 - 21. August 1941

Hauptmann Josef Bertele (1943)

Hauptmann der Reserve Walter Grohe (1943/44)

Major Josef Bertele (1944)

 

Nachrichten-Abteilung 79

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden als Teile der Panzer-Divisions-Nachrichten-Abteilung 79 eingetragen. Mitte 1940 wurde die Panzer-Funk-Kompanie in 2. Kompanie umbenannt. Am 17. Juni 1944 wurde die Kolonne in Versorgungs-Staffel umbenannt. Anfang Januar 1945 wurden alle Einheiten gestrichen. Am 3. Januar 1945 wurde die gesamte Einheit bei einer gemeinsamen Nummer eingetragen. Der neue Eintrag erfolgte nur als Stab und Einheit, wodurch die genaue Gliederung unklar blieb.

Einheit Feldpostnummer Nummer ab Jan/45
Stab 34403 01003 A
1. Kompanie 35630 01003 B
Panzer-Funk-Kompanie
2. Kompanie
33054 01003 C
Kolonne
Versorgungs-Staffel
29984 01003 D

Die Nachrichten-Abteilung 79 wurde im Herbst 1938 in Würzburg, im Wehrkreis XIII, aufgestellt. Vorerst wurde nur eine 1. Kompanie aufgestellt. Nach der Aufstellung unterstand die Kompanie weiter der 4. Panzer-Division. Am 1. März 1939 wurden dann ebenfalls in Würzburg der Stab und die 2. Kompanie aufgestellt. Nach der Aufstellung unterstand jetzt die ganze Abteilung weiter der 4. Panzer-Division. Die Abteilung wurde dann später als Panzer-Divisions-Nachrichten-Abteilung 79 bezeichnet. Im Januar 1945 wurde die Abteilung aufgefrischt.

Für die Ersatzgestellung der Abteilung war anfangs die Nachrichten-Ersatz-Abteilung 81 zuständig. Ab dem 1. Dezember 1940 übernahm die Panzer-Nachrichten-Ersatz-Abteilung 82 diese Aufgabe.

Kommandeure:

Major Loibl Aufstellung - Januar 1942

 

Divisions-Nachschubführer (mot.) 84
Panzer-Divisions-Nachschubführer 84
Kommandeur der Panzer-Divisions-Nachschub-Truppen 84

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Der Stab wurde als Panzer-Divisions-Nachschub-Führer 84 in der Feldostübersicht eingetragen. Die ersten Einheiten wurden als Teile der Panzer-Divisions-Kolonne 84 bezeichnet. Mitte 1940 kam es zu Umgliederungen bei den Einheiten, die jetzt auf 10 Kolonnen erweitert wurden. 1941 wurde die Zahl der Kolonnen durch die Kolonnen der Schützen-Regimenter, sowie der beiden Kolonnen vom Panzer-Regiment 35 auf 14 erweitert. 1941 wurden die Werkstatt-Kompanien in Kraftwagen-Werkstatt-Kompanien umbenannt. 1942/43 wurde der Stab in Kommandeur der Panzer-Divisions-Nachschub-Truppen 84 umbenannt. Außerdem wurden 1942/43 einige Kolonnen zu Kraftfahr-Kompanien umbenannt, die andere Kolonnen wurden gestrichen. Lediglich die 8. Kolonne wurde erst 1943 gestrichen. 1943 wurde eine Kfz-Ersatzteil-Staffel 84 eingetragen. Ebenfalls 1943 wurde die Waffen-Werkstatt 84 eingetragen. Am 15. März 1944 wurde bei der Ersatzteil-Staffel der Zusatz der 4. Panzer-Division eingetragen. Am 5. Juli 1944 wurde beim Stab eine 6. Fahrschwadron eingetragen. Am 14. September 1944 erhielt diese eine eigene Nummer und verschwand aus dem Eintrag des Stabes. Zwischen dem 2. und dem 15. Januar 1945 wurden alle Einheiten gestrichen. Am 3. Januar 1945 wurden alle Einheiten bei neuen Nummern eingetragen. Beim Stab wurden jetzt alle Fahrschwadronen eingetragen.

Einheit Feldpostnummer Einheit Nummer ab Jan/45
Stab 30389 Stab 04789 A
1. kleine Kraftwagen-Kolonne 36807 bis 42/43 1. Fahrschwadron 04789 B
2. kleine Kraftwagen-Kolonne 34678 bis 42/43 2. Fahrschwadron 04789 C
3. kleine Kraftwagen-Kolonne 31607 gestr. 42/43 3. Fahrschwadron 04789 D
4. kleine Kraftwagen-Kolonne 33460 gestr. 42/43 4. Fahrschwadron 04789 E
5. kleine Kraftwagen-Kolonne 36452 gestr. 42/43 5. Fahrschwadron 04789 F
6. kleine Kraftwagen-Kolonne 33703 gestr. 42/43 6. Fahrschwadron 04789 G
7. große Kraftwagen-Kolonne 38452 bis 1940 1. Kraftwagen-Werkstatt-Kompanie 84 00745
7. kleine Kraftwagen-Kolonne ab 1940 12495 gestr. 42/43 2. Kraftwagen-Werkstatt-Kompanie 84 66683
8. große Kraftwagen-Kolonne 31294 gestr. 1943 3. Kraftwagen-Werkstatt-Kompanie 84 66337
9. große Kraftwagen-Kolonne 34219 bis 42/43 Kfz.-Ersatzteil-Staffel 84 06859
10. große Kraftwagen-Kolonne ab 1940 38452 bis 42/43 Waffenwerkstatt 84 01519
11. kleine Kraftwagen-Kolonne ab 1941 35300 gestr. 42/43 Nachschub-Kompanie 84 65377
12. kleine Kraftwagen-Kolonne ab 1941 23735 gestr. 42/43    
13. große Kraftwagen-Kolonne ab 1941 35591 gestr. 42/43    
14. große Kraftwagen-Kolonne ab 1941 33602 bis 42/43    
1. Kraftfahr-Kompanie ab 42/43 34678    
2. Kraftfahr-Kompanie ab 42/43 33602    
3. Kraftfahr-Kompanie ab 42/43 34219    
4. Kraftfahr-Kompanie ab 42/43 36807    
5. Kraftfahr-Kompanie ab 42/43 38452    
6. Fahrschwadron ab Jul/44 30389 A bis Sep/44

ab Sep/44 48822

   
1. Werkstatt-Kompanie 84
1. Kraftwagen-Werkstatt-Kompanie 84
30440    
2. Werkstatt-Kompanie 84
2. Kraftwagen-Werkstatt-Kompanie 84
35481    
3. Werkstatt-Kompanie 84
3. Kraftwagen-Werkstatt-Kompanie 84
ab 40/41 45936    
Kfz.-Ersatzteil-Staffel 84
Kfz-Ersatzteil-Staffel 84 der 4. Panzer-Division
ab 1943 45162    
Waffen-Werkstatt 84 ab 1943 46135    
Nachschub-Kompanie 84 37020    

Der Divisions-Nachschubführer (motorisiert) 84 wurde am 1. August 1939 in Schweinfurt, im Wehrkreis XIII, aufgestellt. Die Einheit wurde nach der Aufstellung der 4. Panzer-Division unterstellt. Noch bei der Mobilmachung wurde der Stab in Panzer-Divisions-Nachschubführer umbenannt. Am 15. Oktober 1942 wurde der Stab in Kommandeur der Panzer-Divisions-Nachschubtruppen 84 umbenannt. Im Januar 1945 wurde die Einheit aufgefrischt.

Für die Ersatzgestellung der Einheit war die Kraftfahr-Ersatz-Abteilung 13 zuständig.

Kommandeure:

Major von Zychlinski - 31. Mai 1940

Major Ißmer 31. Mai 1940

 

Verwaltungsdienste 84

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden alle mit der Nummer 84 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1941 wurde der Schlächterei-Zug 84 in Schlächterei-Kompanie 84 umbenannt. Am 21. April 1944 wurde das Verpflegungsamt 84 in Verwaltungs-Kompanie 84 umbenannt. Am 3. Januar 1945 wurden alle Einheiten gestrichen. Am gleichen Tag erhielten dann alle Einheiten neue Nummern.

Einheit Feldpostnummer Einheit Nummer ab Jan/45
Verpflegungsamt 84
Verwaltungs-Kompanie 84
38080 Verwaltungs-Kompanie 84 03681
Bäckerei-Kompanie 84 34082 Bäckerei-Kompanie 84 66098
Schlächterei-Zug 84
Schlächterei-Kompanie 84
30120 Schlächterei-Kompanie 84 05990
Feldpostamt 84 37311 Feldpostamt 84 04650

 

Sanitätsdienste 84

 

Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheiten wurden alle mit der Nummer 84 in der Feldpostübersicht eingetragen. Am 28. März 1944 wurde die 1. Sanitäts-Kompanie 84 in 2. Sanitäts-Kompanie 130 umbenannt. Dafür wurde am gleichen Tag bei einer anderen Nummer eine neue 1. Sanitäts-Kompanie 84 eingetragen. Am 28. Juni 1944 wurden der 2. und 3. Kranken-Kraftwagen-Zug gestrichen. An diesem Tag wurde der 1. Kranken-Kraftwagen-Zug zur Kranken-Kraftwagen-Kompanie 84 umbenannt. Am 5. Dezember 1944 wurde die neue 1. Sanitäts-Kompanie 84 gestrichen. Am 3. Januar 1945 wurden die restlichen Einheiten gestrichen. Am 3. Januar 1945 wurden alle Einheiten bei anderen Nummern eingetragen.

Einheit Feldpostnummer Einheit Nummer ab Jan/45
1. Sanitäts-Kompanie 84 39002 bis Mär/44

ab Mär/44 08293 gestr. Dez/44

1. Sanitäts-Kompanie 84 67273
2. Sanitäts-Kompanie 84 34709 2. Sanitäts-Kompanie 84 03453
1. Kranken-Kraftwagen-Zug 84 39200 bis Jun/44 Kranken-Kraftwagen-Kompanie 84 65788
2. Kranken-Kraftwagen-Zug 84 38653 gestr. Jun/44    
3. Kranken-Kraftwagen-Zug 84 33091 gestr. Jun/44    
Kranken-Kraftwagen-Kompanie 84 ab Jun/44 39200    

 

Literatur und Quellen:

Die 4. Panzer-Division 1938 - 1943. Bericht und Betrachtungen zu zwei Blitzfeldzügen und zwei Jahren Krieg in Rußland - Joachim Neumann, Selbstverlag, Bonn-Duisdorf 1985

Die 4. Panzer-Division 1943 - 1945. Bericht und Betrachtung zu den letzten zwei Kriegsjahren im Osten Joachim Neumann, Selbstverlag, Bonn 1989, (stark erweiterte Neufassung des 1968 erschienen II. Teils der Divisionsgeschichte)

Rolf Stoves: Die gepanzerten und motorisierten deutschen Großverbände 1935–1945. Ed. Dörfler im Nebel-Verlag, Eggolsheim 2003

Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 2. Die Landstreitkräfte 1–5. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Bissendorf 1973

Cord Schwier: "... und die Aufklärer sind immer dabei ..." Zur Geschichte der deutschen Panzeraufklärungstruppe. Munster 2001