Inspektion des Maschinengewehr- und Minenwerferwesens
Inspektion der Infanterie (In 2)

 

Der Inspekteur der Infanterie war gemäß des Erlasses vom 11. August 1920 für folgende Aufgaben zuständig:
- Waffentechnische Ausbildung und Schießausbildung aller Waffengattungen mit Handfeuerwaffen, Maschinengewehren und Minenwerfern
- Ausbildung der Infanterie und Kavallerie in der gefechtsmäßigen Verwendung der im Rahmen der übrigen Waffen
- Verwendung des Maschinengewehr- und Minenwerfer-Materials in den Festungen
Am 1. April 1927 wurde die Inspektion dem Wehramt unterstellt. Über seine Forderungen hinsichtlich der Weiterentwicklung seiner Waffengattung, wie Organisation, Bewaffnung, Ausrüstung wurde nach Prüfung durch den Generalstab des Heeres und des Allgemeinen Heeresamtes (AHA) entschieden. Die Durchführung wiederum war Aufgabe des AHA, im materiellen Bereich auch des Heereswaffenamts (Waffen, Munition, Gerät) und des Heeresverwaltungsamtes (Bekleidung, Verpflegung, Bauten).

Inspekteure:

Generalmajor Georg Frotscher 1. Oktober 1919 - 15. Juni 1921

Generalleutnant Friedrich von Taysen 16. Juni 1921 - 31. Januar 1925

Generalleutnant Gottfried Edelbüttel 1. Februar 1925 - 31. Januar 1927

Generalleutnant Karl Ritter von Prager 1. Februar 1927 - 31. Januar 1931

Generalleutnant Günther Freiherr von Hammerstein-Equord 1. Februar 1931 - 30. November 1933

Generalmajor Eugen Ritter von Schobert 1. Dezember 1933 - 31. August 1934

Generalmajor Adolf Strauß 1. September 1934 - 14. Oktober 1935

Generalmajor Friedrich Roese 15. Oktober 1935 - 30. April 1938

Generalleutnant Eugen Ott 1. Mai 1938 - 31. Juli 1939

 

Chef des Stabes:

Oberst Max von Schenckendorff 1. April 1923 - 31. Januar 1926

Oberst Karl-Ulrich Neumann-Neurode 1. Februar 1926 - (1929)

Oberst Konrad Stephanus (1930, 31, 32)

Oberst Erich Jaschke 1. September 1934 - 1941